Neuigkeiten phantastischer Seiten
Internet vor dem Aus?
Der Sharehoster Megaupload ist offline, verschiedene Verantwortliche verhaftet. Als Reaktion darauf kommen Drohungen, bestimmte Websites durch "Angriffe" lahmzulegen.
Ist das erst der Anfang? Kommt jetzt bald der "Krieg im Internet"? Ist ein solches Vorgehen überhaupt der richtige Weg, Rechteverletzungen in den Griff zu bekommen?
Viele Fragen - keine Antworten.
Zitat:
"Reaktion auf SOPA-Proteste?
Die Stimmung ist ohnehin aufgeheizt. Zurzeit beraten die USA über einen von der Unterhaltungsindustrie initiierten Gesetzentwurf gegen Urheberrechtsverletzungen im Netz. Kritiker sehen in diesem “Stop Online Piracy Act” (SOPA) die Einführung von Netzsperren – seit Wochen gibt es Proteste im Internet und auf politischer Ebene. Bisheriger Höhepunkt: Am Mittwoch demonstrierten weltweit Internetnutzer sowie Unternehmen wie Google oder die Online-Enzyklopädie Wikipedia mit Netzaktionen gegen dieses Vorhaben.
Die Schließung von Megaupload zeigt wie schon zuvor das Vorgehen bei kino.to die Entschlossenheit der Unterhaltungsindustrie und der staatlichen Behörden, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Doch der Kampf auf diesem Weg wird auf lange Sicht keinen Erfolg haben. Das Netz bietet unzählige Möglichkeiten für neue Strukturen, über die sich digitale Kopien massenhaft verbreiten lassen."
Kompletten Artikel hierzu kann man bei blog.zdf.de lesen:
Megaupload-Schließung: Warum das Netz plötzlich Kopf steht
Ist das erst der Anfang? Kommt jetzt bald der "Krieg im Internet"? Ist ein solches Vorgehen überhaupt der richtige Weg, Rechteverletzungen in den Griff zu bekommen?
Viele Fragen - keine Antworten.
Zitat:
"Reaktion auf SOPA-Proteste?
Die Stimmung ist ohnehin aufgeheizt. Zurzeit beraten die USA über einen von der Unterhaltungsindustrie initiierten Gesetzentwurf gegen Urheberrechtsverletzungen im Netz. Kritiker sehen in diesem “Stop Online Piracy Act” (SOPA) die Einführung von Netzsperren – seit Wochen gibt es Proteste im Internet und auf politischer Ebene. Bisheriger Höhepunkt: Am Mittwoch demonstrierten weltweit Internetnutzer sowie Unternehmen wie Google oder die Online-Enzyklopädie Wikipedia mit Netzaktionen gegen dieses Vorhaben.
Die Schließung von Megaupload zeigt wie schon zuvor das Vorgehen bei kino.to die Entschlossenheit der Unterhaltungsindustrie und der staatlichen Behörden, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Doch der Kampf auf diesem Weg wird auf lange Sicht keinen Erfolg haben. Das Netz bietet unzählige Möglichkeiten für neue Strukturen, über die sich digitale Kopien massenhaft verbreiten lassen."
Kompletten Artikel hierzu kann man bei blog.zdf.de lesen:
Megaupload-Schließung: Warum das Netz plötzlich Kopf steht
Kategorien: Neues Phantastischer Seiten
Der SFN-Geburtstagsthread
so, wie neulich von mir selbst angeregt ( ) und von yippie quasi befürwortet und unterstützt, eröffne ich dann mal einen zentralen SFN geburtstagsthread, damit nicht andauernd ein neuer einzelner thread für jeden hier aufgemacht wird/werden muß.
und armins geburtstag ist dazu auch ein schöner anlaß, wie ich finde, daher:
lieber armin, alles gute und die herzlichsten glückwünsche zu deinem heutigen geburtstag!!!
feier schön, schöpfe kraft für weitere schriftstellerische (und von mir aus auch andere *g) höchstleistungen und nein, denk noch nicht daran das du im nächsten jahr schon wieder 'nullst' :rofl1:l
und armins geburtstag ist dazu auch ein schöner anlaß, wie ich finde, daher:
lieber armin, alles gute und die herzlichsten glückwünsche zu deinem heutigen geburtstag!!!
feier schön, schöpfe kraft für weitere schriftstellerische (und von mir aus auch andere *g) höchstleistungen und nein, denk noch nicht daran das du im nächsten jahr schon wieder 'nullst' :rofl1:l
Kategorien: Neues Phantastischer Seiten
Einige Problemfelder beim Schreiben: Dialoge, Personenzeichnung und Redundanzen
Immer wieder höre ich, daß es keine objektiven Kriterien gibt, um die Qualität
eines literarischen Textes zu beurteilen. Bei Diskussionen zu diesem Thema werden
gern Geschmacks- mit Qualitätsaussagen verwechselt. Was ein Leser mag oder nicht,
welche individuellen Präferenzen er hat, was er bemerkt oder was seiner Aufmerksamkeit
entgeht - all das sind persönliche Faktoren, die mit den immanenten Eigenschaften
eines Textes nicht unbedingt etwas zu tun haben. Es ist schwer, eine Grenze zu
ziehen, an der es vom rein Handwerklichen ins Literarisch-Künstlerische und damit
in einen Bereich hineingeht, in dem zwangsläufig persönliche Einstellungen zur
Literatur eine Rolle spielen. Es lassen sich aber - und jeder Übersetzer und
Lektor kann hiervon nicht nur ein Liedchen sondern ganze Opern singen - gängige
technische und inhaltliche Mängel identifizieren, die einen Stümper verraten
und Kriterien aufzeigen, die echte Literatur von kommerzieller Schluderei
unterscheiden.
Im Folgen möchte ich einige dieser Stümpereien einkreisen, die mir besonders
im Bereich der Dialogführung und der Personenzeichnung aufgefallen sind (alle
Beispiele habe ich mir ausgedacht, aber es dürfte nicht schwer sein, in SF-
Dutzendware haufenweise ähnliche Stellen zu finden). Um keine Mißverständnisse
aufkommen zu lassen: Alle genannten Untugenden kommen auch mal bei guten
bis sehr guten Schriftstellern vor, aber dort eben nicht gehäuft und nicht als
durchgängige Schwäche.
Fangen wir ganz einfach an. An anderer Stelle in dieser Autorenwerkstatt wurde
schon einmal gefragt, wann, wie oft und welche Dialogzusätze man benutzen sollte.
Wann schreibt man "sagte er", "erwiderte er", "fragte sie", "bemerkte sie" etc.?
Eine Grundregel lautet: Wenn aus dem Kontext eindeutig hervorgeht, wer gerade
was sagt, kann man solche Zusätze weglassen. Handelt es sich um einen Dialog
zwischen zwei Personen, genügt es, die Sprecher am Anfang jeweils eimnal zu
bezeichnen, und im weiteren Wortwechsel ist klar, wer was sagt. Nur wenn andere
Informationen - z.B. Beschreibungen der Umgebung oder der Auftritt einer weiteren
Person - eingeschoben werden, kann es nötig sein, den Sprecher neu auszuweisen.
Wenn mehrere Personen an einem Gespräch beteiligt sind, muß besonders darauf
geachtet werden, daß durch einen Dialogzusatz oder den Kontext verständlich
gemacht ist, wer gerade spricht.
-> Eine gängige Falle, in die Übersetzer, aber auch Autoren tappen: Im Deutschen
haben auch Gegenstände ein grammatisches Geschlecht, und dadurch können leicht
Falschbezüge entstehen, die den Leser irritieren. Nehmen wir an, in einer
beschreibenden Passage kommt "der Tisch" vor. Gleich darauf beginnt ein Dialog
mit: "Soundso", sagte er. Hier fragt sich der Leser womöglich: Welcher er? Der
Tisch? Also, immer die Person beim Namen nennen, falls es erforderlich ist, um
Falschbezüge zu vermeiden.
Geschickte Autoren können durch eine Kombination aus Dialogen und eingeschobenen
Beschreibungen schnell und ohne großen Aufwand eine Situation klar machen. Hier
ein banales Beispiel. Nehmen wir an, am Anfang einer Szene steht folgender Dialog:
"Was hast du gesagt?" rief Martin. "Die Musik ist so laut."
"Ich habe mich gefragt, wo er steckt", sagte Tom, winkte den Barkeeper
heran und bestellte noch zwei Bier. "Immer dasselbe mit dem Kerl."
Ohne daß viel erklärt werden muß, ist die Situation klar: Zwei Leute warten in
einem Lokal schon seit einer gewissen Zeit auf einen Dritten, der offenbar ein
notorischer Zu-spät-Kommer ist. All das geht implizit aus dem Zusammenhang
hervor.
Dialogzusätze haben grundsätzlich die Aufgabe, zusätzliche Informationen zu liefern,
die aus der Aussage selbst nicht hervorgehen. Hier ein paar Beispiele:
"Komm mal mit", flüsterte er. "Ich muß dir was erzählen."
"Schau mal. Den kenne ich doch", rief er.
"Dann eben nicht", murmelte er.
Aus den Aussagen selbst geht nicht hervor, ob sie geflüstert, gerufen oder gemurmelt
wurden. Sie könnten auch in einem ganz normalen Tonfall geäußert werden, deshalb
sind die Dialogzusätze notwendig, um die Darstellung zu präzisieren. Etwas ganz
anderes aber sind Dialogzusätze der folgenden Art, die man bei mittelmäßigen bis
schlechten Autoren häufig antrifft:
"Ich habe da einen ganz anderen Verdacht", mutmaßte er.
"Das ist eine Riesensauerei", ereiferte er sich.
"Vielleicht sind wir auf einem ganz falschen Dampfer", gab sie zu bedenken.
Daß hier jemand mutmaßt, sich ereifert oder etwas zu bedenken gibt, geht aus
den Äußerungen selbst hervor. Die Dialogzusätze fügen dem Gesagten nichts von
Bedeutung hinzu, sind also pure Redundanz und können verlustfrei weggelassen
werden. Es ist so, als ob der Autor den Worten nicht traut, die er den Personen
in den Mund legt, und den Leser mit der Nase darauf stoßen will, worum es geht.
Redundanzen dieser Art (ich beschreibe unten noch weitere) blähen einen Text auf
und sind eine der Erklärungen dafür, wie es unbedarfte Autoren schaffen, eine
Geschichte, die maximal 200 Seiten trägt, auf 500 oder 700 Seiten aufzublasen.
-> Ich vermute, daß sich diese Art des Dialogschreiben aus dem Journalismus
herübergeschlichen hat. In der Tagespresse liest man häufig Sätze wie:
"Das war ein phantastisches Konzert", zeigte sich der Veranstalter begeistert.
Eine Variante überflüssiger Dialogzusätze liefern Autoren, die es nicht lassen
können, ständig die Motive ihrer Figuren zu erklären, auch wenn diese für den
Leser völlig klar aus einer Äußerung der Figur hervorgehen. Beispiele:
"Ich habe Dich gestern mit einem fremden Kerl in einem Café gesehen", sagte
Klaus. Er unterstellte seiner Frau, daß sie ihn mit anderen Männern betrog.
"Ich hab Dich auf dem Kieker, Schätzchen", sagte er. "Wir kriegen noch eine
Menge Spaß miteinander." Er hatte es offenbar auf sie abgesehen.
Bei solchen Textstellen möchte ich immer am Rande vermerken: Ach? Daß hier
einer seiner Frau etwas unterstellt oder einer es auf eine Dame abgesehen hat
- darauf wäre ich als Leser im Leben nicht gekommen. Danke dem Autor, daß er
mich darauf hinweist! Für einen denkenden Leser sind aber auch dies Redundanzen,
die ein einigermaßen vernünftiger Autor sich sparen könnte.
Meine kursorischen Anmerkungen reichen nicht aus, um das Problem der Redundanzen
auch nur halbwegs einzukreisen. Seit die Verleger besonders im englischsprachigen
Raum aus kommerziellen Erwägungen ihre Autoren ermutigen, möglichst dicke Bücher
zu schreiben, stehen Heerscharen von Stümpern, die die erforderlichen Stoffmengen
für umfangreiche Romane gar nicht bewältigen können, vor dem Problem, auf irgendeine
Weise einen 800-Seiten-Ziegelstein zu füllen. Die Lösungen, zu denen sie greifen,
führen zu so schauderhaften Ergebnissen und üben auf jüngere Autoren, die mit
solchen Büchern aufwachsen, einen so verheerenden Einfluß aus, daß man durchaus
von einem um sich greifenden Verfall der literarischen Technik sprechen kann -
zumindest in großen Segmenten der Kommerzliteratur.
Um das Problem noch etwas einzukreisen, möchte ich kurz andeuten, was eine
Personenzeichnug ist - und vor allem, was sie nicht ist. Nehmen wir ein einfaches
Beispiel:
Dem werde ich's irgendwann heimzahlen, dachte Thomas. Tut immer so freundlich,
aber hintenrum würgt er mir bei jeder Gelegenheit eine rein. Meint wohl, er sei
etwas Besseres, nur weil er von seinem Alten die Firma geerbt hat und ich mich
mit diesem Scheißjob durchschlagen muß.
So kann ein Ansatz zu einer gelungenen Charakterisierung aussehen: Der Leser
erfährt, was im Inneren einer Person vorgeht. Jemand spricht über sein Verhältnis
zu einem anderen und verrät dabei zugleich etwas über seine eigene Befindlichkeit.
Außerdem enthalten die Gedanken einige Faktenaussagen (der eine hat eine Firma,
der andere einen kleinen, vermutlich schlecht bezahlten Job). Aus ein paar Sätzen
kann der mitdenkende Leser also schon eine Menge über die Personen und ihre
Beziehung zueinander ableiten. Problematisch wird es bei Darstellungen der folgenden
Art:
Der Alte hatte uns um 11:00 zu einer Teambesprechung eingeladen. Vermutlich war
er mieser Laune, weil sein Sohn zum dritten Mal durchs Abitur gerasselt war, und
wollte es an uns auslassen. Vielleicht hatte er auch erfahren, daß wir das Budget
überzogen hatten. Da konnten wir uns wohl auf etwas gefaßt machen.
Mein Bruder hatte sich seit drei Tagen nicht mehr gemeldet. Ich fragte mich, ob
er sich wieder mit seiner Frau gestritten hatte. Wahrscheinlich wäre ihm gar nicht
recht, wenn ich mitten in einen Ehestreit hineinplatzte. Vielleicht gab es aber
auch eine ganz einfache Erklärung, warum er abgetaucht war.
Nichts dagegen, wenn eine Figur in einer Geschichte auch mal etwas rät oder vermutet
- solang es für die Geschichte von Bedeutung ist. Leider aber gibt es viel zu viele
Autoren, die wesentlich mehr Platz darauf verwenden, zu spekulieren, was eine Figur
denken, fühlen oder tun könnte, statt darzustellen, was sie tatsächlich denkt, fühlt
oder tut. Solche Autoren füllen unzählige Seiten mit Abschweifungen und Grübeleien,
die ohne jede Konsequenz für den Plot oder die Charakterentwicklung sind. Als Übersetzer
habe ich zahlreiche Bücher in der Hand gehabt, bei denen ein bis zwei Drittel des Textes
aus solchen Redundanzen bestanden, die man hätte streichen können, ohne der Geschichte
das Geringste wegzunehmen.
Eine noch ärgerliche Variante dieses Aufblasens von Unwesentlichkeiten besteht darin,
innerhalb der Geschichte sämtliche Möglicheiten des Plots auszudiskutieren. Das liest
sich dann ungefähr so (keine Übertreibung!):
Wenn ich zu dem und dem gehe und ihm dies oder das sage, könnte er vermuten, daß ich
dies oder jenes vorhabe. Dann wird es sicher zu dem und dem gehen und ihm sagen, daß
man das und das unternehmen müßte. Also gehe ich doch besser zu jenem und behaupte, daß
ich was ganz anderes vorhabe, dann wird jener nämlich zu diesem gehen und dies und das
beschließen. Allerdings könnte dann passieren, daß der und der dies und das von mir
denkt und dies und jenes in die Wege leitet. Also lasse ich's doch besser. etc. etc.
Und so geht das seitenlang weiter, ohne daß die Handlung auch nur einen Millimeter
vorankommt. Ich halte es für objektiv gerechtfertigt, wenn ich Autoren, die ihre Texte
mit solch schalen Tricks in die Länge ziehen, als Nichtskönner bezeichne. Ein halbwegs
intelligenter Leser, möchte ich meinen, müßte solche Bücher spätestens nach zehn
Seiten entnervt an die Wand werfen. Einem mitdenkenden Leser braucht man nicht
jede Kleinigkeit vorzukauen. Er kann sich durchaus ein eigenes Urteil über Personen
und ihr Handeln bilden. Ein handwerklich halbwegs versierter Autor traut seinem Leser
genug Intelligenz zu, um zu verstehen, was in einem Text implizit enthalten ist und
nicht ausdrücklich erklärt werden muß.
Was mich immer wieder stutzig macht, ist der Umstand, daß Autoren, die nach den
hier erläuterten Kriterien unzweifelhaft literarische Stümper sind - als Beispiele könnte
ich C.J. Cherryh oder Anne McCaffrey nennen (von denen ich einige Bücher übersetzt
habe) -, auch noch begeisterte Leser finden. Offenbar besteht bei einem nicht geringen
Teil der SF- und Fantasy-Leserschaft die Bereitschaft, sich alles geistig vorkauen oder
- anders ausgedrückt - sich hunderte Seiten lang mit Belanglosigkeiten zusülzen zu
lassen. Auf welche Befindlichkeit oder Geisteslage diese Bereitschaft schließen läßt,
darüber möchte ich an dieser Stelle nicht spekulieren.
eines literarischen Textes zu beurteilen. Bei Diskussionen zu diesem Thema werden
gern Geschmacks- mit Qualitätsaussagen verwechselt. Was ein Leser mag oder nicht,
welche individuellen Präferenzen er hat, was er bemerkt oder was seiner Aufmerksamkeit
entgeht - all das sind persönliche Faktoren, die mit den immanenten Eigenschaften
eines Textes nicht unbedingt etwas zu tun haben. Es ist schwer, eine Grenze zu
ziehen, an der es vom rein Handwerklichen ins Literarisch-Künstlerische und damit
in einen Bereich hineingeht, in dem zwangsläufig persönliche Einstellungen zur
Literatur eine Rolle spielen. Es lassen sich aber - und jeder Übersetzer und
Lektor kann hiervon nicht nur ein Liedchen sondern ganze Opern singen - gängige
technische und inhaltliche Mängel identifizieren, die einen Stümper verraten
und Kriterien aufzeigen, die echte Literatur von kommerzieller Schluderei
unterscheiden.
Im Folgen möchte ich einige dieser Stümpereien einkreisen, die mir besonders
im Bereich der Dialogführung und der Personenzeichnung aufgefallen sind (alle
Beispiele habe ich mir ausgedacht, aber es dürfte nicht schwer sein, in SF-
Dutzendware haufenweise ähnliche Stellen zu finden). Um keine Mißverständnisse
aufkommen zu lassen: Alle genannten Untugenden kommen auch mal bei guten
bis sehr guten Schriftstellern vor, aber dort eben nicht gehäuft und nicht als
durchgängige Schwäche.
Fangen wir ganz einfach an. An anderer Stelle in dieser Autorenwerkstatt wurde
schon einmal gefragt, wann, wie oft und welche Dialogzusätze man benutzen sollte.
Wann schreibt man "sagte er", "erwiderte er", "fragte sie", "bemerkte sie" etc.?
Eine Grundregel lautet: Wenn aus dem Kontext eindeutig hervorgeht, wer gerade
was sagt, kann man solche Zusätze weglassen. Handelt es sich um einen Dialog
zwischen zwei Personen, genügt es, die Sprecher am Anfang jeweils eimnal zu
bezeichnen, und im weiteren Wortwechsel ist klar, wer was sagt. Nur wenn andere
Informationen - z.B. Beschreibungen der Umgebung oder der Auftritt einer weiteren
Person - eingeschoben werden, kann es nötig sein, den Sprecher neu auszuweisen.
Wenn mehrere Personen an einem Gespräch beteiligt sind, muß besonders darauf
geachtet werden, daß durch einen Dialogzusatz oder den Kontext verständlich
gemacht ist, wer gerade spricht.
-> Eine gängige Falle, in die Übersetzer, aber auch Autoren tappen: Im Deutschen
haben auch Gegenstände ein grammatisches Geschlecht, und dadurch können leicht
Falschbezüge entstehen, die den Leser irritieren. Nehmen wir an, in einer
beschreibenden Passage kommt "der Tisch" vor. Gleich darauf beginnt ein Dialog
mit: "Soundso", sagte er. Hier fragt sich der Leser womöglich: Welcher er? Der
Tisch? Also, immer die Person beim Namen nennen, falls es erforderlich ist, um
Falschbezüge zu vermeiden.
Geschickte Autoren können durch eine Kombination aus Dialogen und eingeschobenen
Beschreibungen schnell und ohne großen Aufwand eine Situation klar machen. Hier
ein banales Beispiel. Nehmen wir an, am Anfang einer Szene steht folgender Dialog:
"Was hast du gesagt?" rief Martin. "Die Musik ist so laut."
"Ich habe mich gefragt, wo er steckt", sagte Tom, winkte den Barkeeper
heran und bestellte noch zwei Bier. "Immer dasselbe mit dem Kerl."
Ohne daß viel erklärt werden muß, ist die Situation klar: Zwei Leute warten in
einem Lokal schon seit einer gewissen Zeit auf einen Dritten, der offenbar ein
notorischer Zu-spät-Kommer ist. All das geht implizit aus dem Zusammenhang
hervor.
Dialogzusätze haben grundsätzlich die Aufgabe, zusätzliche Informationen zu liefern,
die aus der Aussage selbst nicht hervorgehen. Hier ein paar Beispiele:
"Komm mal mit", flüsterte er. "Ich muß dir was erzählen."
"Schau mal. Den kenne ich doch", rief er.
"Dann eben nicht", murmelte er.
Aus den Aussagen selbst geht nicht hervor, ob sie geflüstert, gerufen oder gemurmelt
wurden. Sie könnten auch in einem ganz normalen Tonfall geäußert werden, deshalb
sind die Dialogzusätze notwendig, um die Darstellung zu präzisieren. Etwas ganz
anderes aber sind Dialogzusätze der folgenden Art, die man bei mittelmäßigen bis
schlechten Autoren häufig antrifft:
"Ich habe da einen ganz anderen Verdacht", mutmaßte er.
"Das ist eine Riesensauerei", ereiferte er sich.
"Vielleicht sind wir auf einem ganz falschen Dampfer", gab sie zu bedenken.
Daß hier jemand mutmaßt, sich ereifert oder etwas zu bedenken gibt, geht aus
den Äußerungen selbst hervor. Die Dialogzusätze fügen dem Gesagten nichts von
Bedeutung hinzu, sind also pure Redundanz und können verlustfrei weggelassen
werden. Es ist so, als ob der Autor den Worten nicht traut, die er den Personen
in den Mund legt, und den Leser mit der Nase darauf stoßen will, worum es geht.
Redundanzen dieser Art (ich beschreibe unten noch weitere) blähen einen Text auf
und sind eine der Erklärungen dafür, wie es unbedarfte Autoren schaffen, eine
Geschichte, die maximal 200 Seiten trägt, auf 500 oder 700 Seiten aufzublasen.
-> Ich vermute, daß sich diese Art des Dialogschreiben aus dem Journalismus
herübergeschlichen hat. In der Tagespresse liest man häufig Sätze wie:
"Das war ein phantastisches Konzert", zeigte sich der Veranstalter begeistert.
Eine Variante überflüssiger Dialogzusätze liefern Autoren, die es nicht lassen
können, ständig die Motive ihrer Figuren zu erklären, auch wenn diese für den
Leser völlig klar aus einer Äußerung der Figur hervorgehen. Beispiele:
"Ich habe Dich gestern mit einem fremden Kerl in einem Café gesehen", sagte
Klaus. Er unterstellte seiner Frau, daß sie ihn mit anderen Männern betrog.
"Ich hab Dich auf dem Kieker, Schätzchen", sagte er. "Wir kriegen noch eine
Menge Spaß miteinander." Er hatte es offenbar auf sie abgesehen.
Bei solchen Textstellen möchte ich immer am Rande vermerken: Ach? Daß hier
einer seiner Frau etwas unterstellt oder einer es auf eine Dame abgesehen hat
- darauf wäre ich als Leser im Leben nicht gekommen. Danke dem Autor, daß er
mich darauf hinweist! Für einen denkenden Leser sind aber auch dies Redundanzen,
die ein einigermaßen vernünftiger Autor sich sparen könnte.
Meine kursorischen Anmerkungen reichen nicht aus, um das Problem der Redundanzen
auch nur halbwegs einzukreisen. Seit die Verleger besonders im englischsprachigen
Raum aus kommerziellen Erwägungen ihre Autoren ermutigen, möglichst dicke Bücher
zu schreiben, stehen Heerscharen von Stümpern, die die erforderlichen Stoffmengen
für umfangreiche Romane gar nicht bewältigen können, vor dem Problem, auf irgendeine
Weise einen 800-Seiten-Ziegelstein zu füllen. Die Lösungen, zu denen sie greifen,
führen zu so schauderhaften Ergebnissen und üben auf jüngere Autoren, die mit
solchen Büchern aufwachsen, einen so verheerenden Einfluß aus, daß man durchaus
von einem um sich greifenden Verfall der literarischen Technik sprechen kann -
zumindest in großen Segmenten der Kommerzliteratur.
Um das Problem noch etwas einzukreisen, möchte ich kurz andeuten, was eine
Personenzeichnug ist - und vor allem, was sie nicht ist. Nehmen wir ein einfaches
Beispiel:
Dem werde ich's irgendwann heimzahlen, dachte Thomas. Tut immer so freundlich,
aber hintenrum würgt er mir bei jeder Gelegenheit eine rein. Meint wohl, er sei
etwas Besseres, nur weil er von seinem Alten die Firma geerbt hat und ich mich
mit diesem Scheißjob durchschlagen muß.
So kann ein Ansatz zu einer gelungenen Charakterisierung aussehen: Der Leser
erfährt, was im Inneren einer Person vorgeht. Jemand spricht über sein Verhältnis
zu einem anderen und verrät dabei zugleich etwas über seine eigene Befindlichkeit.
Außerdem enthalten die Gedanken einige Faktenaussagen (der eine hat eine Firma,
der andere einen kleinen, vermutlich schlecht bezahlten Job). Aus ein paar Sätzen
kann der mitdenkende Leser also schon eine Menge über die Personen und ihre
Beziehung zueinander ableiten. Problematisch wird es bei Darstellungen der folgenden
Art:
Der Alte hatte uns um 11:00 zu einer Teambesprechung eingeladen. Vermutlich war
er mieser Laune, weil sein Sohn zum dritten Mal durchs Abitur gerasselt war, und
wollte es an uns auslassen. Vielleicht hatte er auch erfahren, daß wir das Budget
überzogen hatten. Da konnten wir uns wohl auf etwas gefaßt machen.
Mein Bruder hatte sich seit drei Tagen nicht mehr gemeldet. Ich fragte mich, ob
er sich wieder mit seiner Frau gestritten hatte. Wahrscheinlich wäre ihm gar nicht
recht, wenn ich mitten in einen Ehestreit hineinplatzte. Vielleicht gab es aber
auch eine ganz einfache Erklärung, warum er abgetaucht war.
Nichts dagegen, wenn eine Figur in einer Geschichte auch mal etwas rät oder vermutet
- solang es für die Geschichte von Bedeutung ist. Leider aber gibt es viel zu viele
Autoren, die wesentlich mehr Platz darauf verwenden, zu spekulieren, was eine Figur
denken, fühlen oder tun könnte, statt darzustellen, was sie tatsächlich denkt, fühlt
oder tut. Solche Autoren füllen unzählige Seiten mit Abschweifungen und Grübeleien,
die ohne jede Konsequenz für den Plot oder die Charakterentwicklung sind. Als Übersetzer
habe ich zahlreiche Bücher in der Hand gehabt, bei denen ein bis zwei Drittel des Textes
aus solchen Redundanzen bestanden, die man hätte streichen können, ohne der Geschichte
das Geringste wegzunehmen.
Eine noch ärgerliche Variante dieses Aufblasens von Unwesentlichkeiten besteht darin,
innerhalb der Geschichte sämtliche Möglicheiten des Plots auszudiskutieren. Das liest
sich dann ungefähr so (keine Übertreibung!):
Wenn ich zu dem und dem gehe und ihm dies oder das sage, könnte er vermuten, daß ich
dies oder jenes vorhabe. Dann wird es sicher zu dem und dem gehen und ihm sagen, daß
man das und das unternehmen müßte. Also gehe ich doch besser zu jenem und behaupte, daß
ich was ganz anderes vorhabe, dann wird jener nämlich zu diesem gehen und dies und das
beschließen. Allerdings könnte dann passieren, daß der und der dies und das von mir
denkt und dies und jenes in die Wege leitet. Also lasse ich's doch besser. etc. etc.
Und so geht das seitenlang weiter, ohne daß die Handlung auch nur einen Millimeter
vorankommt. Ich halte es für objektiv gerechtfertigt, wenn ich Autoren, die ihre Texte
mit solch schalen Tricks in die Länge ziehen, als Nichtskönner bezeichne. Ein halbwegs
intelligenter Leser, möchte ich meinen, müßte solche Bücher spätestens nach zehn
Seiten entnervt an die Wand werfen. Einem mitdenkenden Leser braucht man nicht
jede Kleinigkeit vorzukauen. Er kann sich durchaus ein eigenes Urteil über Personen
und ihr Handeln bilden. Ein handwerklich halbwegs versierter Autor traut seinem Leser
genug Intelligenz zu, um zu verstehen, was in einem Text implizit enthalten ist und
nicht ausdrücklich erklärt werden muß.
Was mich immer wieder stutzig macht, ist der Umstand, daß Autoren, die nach den
hier erläuterten Kriterien unzweifelhaft literarische Stümper sind - als Beispiele könnte
ich C.J. Cherryh oder Anne McCaffrey nennen (von denen ich einige Bücher übersetzt
habe) -, auch noch begeisterte Leser finden. Offenbar besteht bei einem nicht geringen
Teil der SF- und Fantasy-Leserschaft die Bereitschaft, sich alles geistig vorkauen oder
- anders ausgedrückt - sich hunderte Seiten lang mit Belanglosigkeiten zusülzen zu
lassen. Auf welche Befindlichkeit oder Geisteslage diese Bereitschaft schließen läßt,
darüber möchte ich an dieser Stelle nicht spekulieren.
Kategorien: Neues Phantastischer Seiten
PR 2701 - Unter der Techno-Kruste
Ich finde die Titelgestaltung in diesem Fall etwas unglücklich, da der Leser jetzt schon davon ausgehen kann, dass der Einsatz der STARDIVER in Band 2700 ein Erfolg wird.
Kategorien: Neues Phantastischer Seiten
Raum- oder zeitversetzte Städte, Länder, Orte und andere große Dinger in der SF?
Hallo zusammen!
Gut, Dirks Panzerkreuzer wäre mal ein gutes Beispiel. Auch die Geschichten von Eric Flint (1632 und Fortsetzungen), ebenso Manhattan Transfer von John E. Stith.
Gibt es da sonst noch empfehlenswerte Sachen?
Wohlgemerkt bitte: keine (Z.B.) Zeitreisegeschichten einzelner oder weniger – dazu gibt 's hier eh schon äußerst interessante Links, sondern Situationen im größeren Umfang. Große Dinge, wie oben erwähnt. So etwas in der Art wie ein erzählerisches Gegenstück zu Wilsons Darwinia (das ursprüngliche Europa taucht irgendwo oder irgendwann auf und dann passiert folgendes: [bitte hier 900 Seiten einsetzen ...]).
Liebe Grüße!
Jakob
Gut, Dirks Panzerkreuzer wäre mal ein gutes Beispiel. Auch die Geschichten von Eric Flint (1632 und Fortsetzungen), ebenso Manhattan Transfer von John E. Stith.
Gibt es da sonst noch empfehlenswerte Sachen?
Wohlgemerkt bitte: keine (Z.B.) Zeitreisegeschichten einzelner oder weniger – dazu gibt 's hier eh schon äußerst interessante Links, sondern Situationen im größeren Umfang. Große Dinge, wie oben erwähnt. So etwas in der Art wie ein erzählerisches Gegenstück zu Wilsons Darwinia (das ursprüngliche Europa taucht irgendwo oder irgendwann auf und dann passiert folgendes: [bitte hier 900 Seiten einsetzen ...]).
Liebe Grüße!
Jakob
Kategorien: Neues Phantastischer Seiten
Game of Thrones
Am 17. April (auf HBO in den USA) bzw. 18. April (auf Sky Atlantic in Großbritannien) startet die Ausstrahlung von Game of Thrones, der TV-Serie nach George R.R. Martins Ice-and-Fire-Saga. Einen Sendetermin im deutschen Fernsehen habe ich leider noch nirgends finden können ...
Zum neugierig machen gibt es inzwischen eine ganze Flut von Trailern und Making-of-Schnipseln. Wer ähnlich wie ich schon den Überblick verloren hat, schaut am besten auf dem Game-of-Thrones-Youtube-Channel nach, der wohl die meisten, wahrscheinlich sogar alle bislang existierenden Schnipsel aufgelistet haben müsste. Besonders interessant finde ich die House-Spots - da werden nacheinander die Häuser Stark, Targaryen, Baratheon und Lannister mit ihren wichtigsten Personen vorgestellt. Da der letzte Roman ja schon ein Weilchen her ist, hilft das, die Erinnerung aufzufrischen, und gibt auch gleich einen netten Überblick über den Cast.
Laut Wikipedia sind u.a. folgende Darsteller dabei:
Mark Addy as King Robert Baratheon
Alfie Allen as Theon Greyjoy
Sean Bean as Eddard "Ned" Stark
Emilia Clarke as Daenerys Targaryen
Nikolaj Coster-Waldau as Ser Jaime Lannister
Peter Dinklage as Tyrion Lannister
Michelle Fairley as Catelyn Stark
Aidan Gillen as Petyr "Littlefinger" Baelish
Jack Gleeson as Joffrey Baratheon
Iain Glen as Ser Jorah Mormont
Kit Harington as Jon Snow
Lena Headey as Cersei Lannister
Isaac Hempstead-Wright as Bran Stark
Harry Lloyd as Viserys Targaryen
Jason Momoa as Khal Drogo
Richard Madden as Robb Stark
Rory McCann as Sandor "The Hound" Clegane
Sophie Turner as Sansa Stark
Maisie Williams as Arya Stark
Auch die Titel der ersten beiden Serienfolgen sind bekannt: Winter is Coming (#1) und The Kingsroad (#2), Folge 8 soll The Pointy End heißen. Inhalt:
#1 The Starks of Winterfell receive the visit of the royal family. Across the sea, the exiled Targaryen prince forges a new alliance to regain the Iron Throne.
# 2 Eddard Stark has to face a crisis during his travel to King's Landing.
Im Forum eis-und-feuer.de heißt es, Folge 1 soll 62 Minuten lang sein, Folge 2 dann 56 Minuten. Wenn ich die verschiedenen Vorberichte richtig verstanden habe, soll die erste Staffel (= das erste Buch?) zehn Episoden haben - hundertprozentig sicher bin ich mir da aber nicht, vielleicht weiß ja jemand Näheres ...
Am 3. April sollen auf HBO die ersten 15 Minuten gezeigt werden, die man dann anschließend auch auf hbo.com bewundern kann.
Zum neugierig machen gibt es inzwischen eine ganze Flut von Trailern und Making-of-Schnipseln. Wer ähnlich wie ich schon den Überblick verloren hat, schaut am besten auf dem Game-of-Thrones-Youtube-Channel nach, der wohl die meisten, wahrscheinlich sogar alle bislang existierenden Schnipsel aufgelistet haben müsste. Besonders interessant finde ich die House-Spots - da werden nacheinander die Häuser Stark, Targaryen, Baratheon und Lannister mit ihren wichtigsten Personen vorgestellt. Da der letzte Roman ja schon ein Weilchen her ist, hilft das, die Erinnerung aufzufrischen, und gibt auch gleich einen netten Überblick über den Cast.
Laut Wikipedia sind u.a. folgende Darsteller dabei:
Mark Addy as King Robert Baratheon
Alfie Allen as Theon Greyjoy
Sean Bean as Eddard "Ned" Stark
Emilia Clarke as Daenerys Targaryen
Nikolaj Coster-Waldau as Ser Jaime Lannister
Peter Dinklage as Tyrion Lannister
Michelle Fairley as Catelyn Stark
Aidan Gillen as Petyr "Littlefinger" Baelish
Jack Gleeson as Joffrey Baratheon
Iain Glen as Ser Jorah Mormont
Kit Harington as Jon Snow
Lena Headey as Cersei Lannister
Isaac Hempstead-Wright as Bran Stark
Harry Lloyd as Viserys Targaryen
Jason Momoa as Khal Drogo
Richard Madden as Robb Stark
Rory McCann as Sandor "The Hound" Clegane
Sophie Turner as Sansa Stark
Maisie Williams as Arya Stark
Auch die Titel der ersten beiden Serienfolgen sind bekannt: Winter is Coming (#1) und The Kingsroad (#2), Folge 8 soll The Pointy End heißen. Inhalt:
#1 The Starks of Winterfell receive the visit of the royal family. Across the sea, the exiled Targaryen prince forges a new alliance to regain the Iron Throne.
# 2 Eddard Stark has to face a crisis during his travel to King's Landing.
Im Forum eis-und-feuer.de heißt es, Folge 1 soll 62 Minuten lang sein, Folge 2 dann 56 Minuten. Wenn ich die verschiedenen Vorberichte richtig verstanden habe, soll die erste Staffel (= das erste Buch?) zehn Episoden haben - hundertprozentig sicher bin ich mir da aber nicht, vielleicht weiß ja jemand Näheres ...
Am 3. April sollen auf HBO die ersten 15 Minuten gezeigt werden, die man dann anschließend auch auf hbo.com bewundern kann.
Kategorien: Neues Phantastischer Seiten
Ich höre gerade ..
Diesen Thread gibt's in fast jedem Forum. Bin doch etwas verblüfft, dass es ihn hier (noch) nicht gibt.
Also mache ich mal einen Anfang mit:
The Beatles vs Daftpunk - End of the Walrus
Also mache ich mal einen Anfang mit:
The Beatles vs Daftpunk - End of the Walrus
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Eigenwerbung für Bücher: Senkt übermäßige Präsenz in sozialen Netzwerken und Foren den Buchverkauf?
Für Autoren, die für sich selbst die Werbetrommel rühren, Stichwort: Social Media, ein äußerst spannender Artikel von Petra van Cronenburg:
http://cronenburg.blogspot.de/2013/04/der-verlust-der-unschuld-oder-wann.html
Klappern gehört zum Handwerk; aber: Hilft viel wirklich viel? Oder senkt man bei zu starker medialer Präsenz sogar die Verkaufszahlen, weil die Leser und Fäns gesättigt/genervt sind ...? Oder hat es vielleicht gar keinen Einfluss auf den Bekanntheitsgrad, auf den Abverkauf?
Was sagt ihr dazu? Bin ja nicht ganz unschuldig ...
http://cronenburg.blogspot.de/2013/04/der-verlust-der-unschuld-oder-wann.html
Klappern gehört zum Handwerk; aber: Hilft viel wirklich viel? Oder senkt man bei zu starker medialer Präsenz sogar die Verkaufszahlen, weil die Leser und Fäns gesättigt/genervt sind ...? Oder hat es vielleicht gar keinen Einfluss auf den Bekanntheitsgrad, auf den Abverkauf?
Was sagt ihr dazu? Bin ja nicht ganz unschuldig ...
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Deutsche Verfasser von Krypto-Historie?
Ich wurde gefragt, ob ich junge (unter 50) deutsche SF-Autoren kenne, die historisch orientierte SF schreiben.
Das Problem: Da gibt es etliche, die Alternativhistorie schreiben, aber schreibt hier jemand
Kryptohistorie? Also sowas wie den emblematischen "Sondergesandten" von Golding, lost inventions, Atlantis- und Heyerdahl-Geschichten, lost worlds, evtl. auch die Däniken-Thematik, aber immer vorausgesetzt, der Text ist wirklich geschichtshaltig. Weitere Beispiele: "Die Söhne des Feuers" von Krohn, "Leichter als Vakuum" von Zwystein, "Thalassa! Thalassa!" von Simon. Gibt's da was von der jungen, aufstrebenden, dynamischen Generation der unter 50jährigen?
(Mir ist spontan nur das Ardennen-Artefakt eingefallen, aber da stellt sich das Mittelalter ja als VR heraus.)
Das Problem: Da gibt es etliche, die Alternativhistorie schreiben, aber schreibt hier jemand
Kryptohistorie? Also sowas wie den emblematischen "Sondergesandten" von Golding, lost inventions, Atlantis- und Heyerdahl-Geschichten, lost worlds, evtl. auch die Däniken-Thematik, aber immer vorausgesetzt, der Text ist wirklich geschichtshaltig. Weitere Beispiele: "Die Söhne des Feuers" von Krohn, "Leichter als Vakuum" von Zwystein, "Thalassa! Thalassa!" von Simon. Gibt's da was von der jungen, aufstrebenden, dynamischen Generation der unter 50jährigen?
(Mir ist spontan nur das Ardennen-Artefakt eingefallen, aber da stellt sich das Mittelalter ja als VR heraus.)
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Neues Poster zu "Ender´s Game"
Es zeigt Harrison Ford und Asa Butterfield...
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"Percy Jackson 2" - Bild von Percy mit seinem Schwert!
Um den Film zu promoten, werden Bilder & Beschreibungen von Charakteren und Orten veröffentlicht...
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James Tiptree Jr. - Sämtliche Erzählungen
Stolz kann ich folgendes verkünden:
Der Septime Verlag startet mit Herbst 2010 die Serie in sieben Bänden:
James Tiptree Jr. – Sämtliche Erzählungen
Die beiden Romane der Autorin sind ebenfalls angedacht – doch bleibt hier abzuwarten wie groß die Akzeptanz der Neuauflage allgemein sein wird.
auf Amazon
Band 5 – Quintana Roo ...
... wird die Serie eröffnen – Erscheinungstermin: November 2010
Quintana Roo fügt sich chronologisch in die Serie ein, wird aber gleichzeitig so veröffentlich wie es die Autorin selbst noch zu Lebzeiten tat, Tales of Quintana Roo.
Die Ausstattung wird gebunden mit Lesebändchen sein.
Die Übersetzung von Quintana Roo wird Frank Böhmert vornehmen – der auf diesem Bord kein Unbekannter ist und mit der Übersetzungen wie Philip K. Dick – Die Lincoln Maschine Genre Lesern ohnehin nicht unbekannt ist.
Gleichzeitig mit Quintana Roo wird im 2. Band der Taschenbuchserie PERSPEKTIVENWECHSEL von Septime die Erzählung Die Frauen die man übersieht (The women the men don´t see) in neuer Übersetzung erscheinen.
Titel des Bandes: Frauen!
Auch hier zeichnet Frank Böhmert für die Neuübersetzung verantwortlich.
Weiters erscheint im Frühjahr 2012 im Septime Verlag die Biografie:
Julie Phillips: James Tiptree Jr, Das Doppelleben der Alice B. Sheldon. und wird die Serie ergänzen.
Wer mich hier an Bord kennt weiß dass ich James Tiptree Jr. sehr verehre und weiß wie stolz ich bin diese Autorin neu verlegen zu dürfen.
Näheres und neues demnächst in diesem Thread.
Beste Grüsse
Joe (Jürgen Schütz | Septime Verlag)
Der Septime Verlag startet mit Herbst 2010 die Serie in sieben Bänden:
James Tiptree Jr. – Sämtliche Erzählungen
Die beiden Romane der Autorin sind ebenfalls angedacht – doch bleibt hier abzuwarten wie groß die Akzeptanz der Neuauflage allgemein sein wird.
auf Amazon
Band 5 – Quintana Roo ...
... wird die Serie eröffnen – Erscheinungstermin: November 2010
Quintana Roo fügt sich chronologisch in die Serie ein, wird aber gleichzeitig so veröffentlich wie es die Autorin selbst noch zu Lebzeiten tat, Tales of Quintana Roo.
Die Ausstattung wird gebunden mit Lesebändchen sein.
Die Übersetzung von Quintana Roo wird Frank Böhmert vornehmen – der auf diesem Bord kein Unbekannter ist und mit der Übersetzungen wie Philip K. Dick – Die Lincoln Maschine Genre Lesern ohnehin nicht unbekannt ist.
Gleichzeitig mit Quintana Roo wird im 2. Band der Taschenbuchserie PERSPEKTIVENWECHSEL von Septime die Erzählung Die Frauen die man übersieht (The women the men don´t see) in neuer Übersetzung erscheinen.
Titel des Bandes: Frauen!
Auch hier zeichnet Frank Böhmert für die Neuübersetzung verantwortlich.
Weiters erscheint im Frühjahr 2012 im Septime Verlag die Biografie:
Julie Phillips: James Tiptree Jr, Das Doppelleben der Alice B. Sheldon. und wird die Serie ergänzen.
Wer mich hier an Bord kennt weiß dass ich James Tiptree Jr. sehr verehre und weiß wie stolz ich bin diese Autorin neu verlegen zu dürfen.
Näheres und neues demnächst in diesem Thread.
Beste Grüsse
Joe (Jürgen Schütz | Septime Verlag)
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TIME meint: Deutsche diesmal nicht so einflussreich
Seit Tagen wettern (einige) dt. Medien dagegen, dass TIME in seiner jährlichen (aktuell käuflichen) Ausgabe "100 einflussreichste Menschen der Welt" - wie immer eine Aufstellung der TIME-Redaktion, aus der dann vor allem AmerikanerInnen die "top 100" wählen - u.a. Angela Merkel vergessen habe. (Sie war früher schon mal dabei.) Bzw. jegliche Deutschen.
Mal abgesehen von einer grundsätzlichen Abneigung gegen WWW-Listenitis (der ich durchaus auch leicht verfalle): Ich finde das überhaupt nicht schlimm, und in Merkels Fall sogar angebracht, wenn man dem lesenswerten vorletzten TAGESSPIEGEL-Sonntags-Essay von Harald Schumann glaubt. Was genau hat sie bisher Großes geleistet, außer eine gewisse Versöhnung in der BRD von Ossis & Wessis, und vielleicht auch Männlein & Weiblein, zu erreichen? Ihren "Leere Plakate"-Wahlkampf bei der letzten Bundeswahl werde ich nie vergessen; demnächst wird er wohl leider fortgesetzt.
Auch andere Deutsche fielen mir in den letzten 12 Monaten nicht besonders auf. Steinbrück gibt sich als der ewig Besserwissende, was er aber auch schon vor 10 Jahren tat, als er noch Deregulierung der Finanzmärkte bei Vorträgen vor Bankern predigte. Die Grünen üben sich vor allem im bürgerlichen Look & Feel. Unsere altbekannten Autoren bewältigen die Vergangenheit so vor sich hin, jeder auf seine Art. Unsere aktuellen Künstler kennt eh kaum jemand.
Sieben der TIME 100 kommen ursprünglich aus Kontinentaleuropa: 2 davon Italiener (!), 2 aus Skandinavien und 2 aus der Türkei! Das finde ich Ok so; gut, dass die Deutschen einfach mal normal sind bzw. sein können.
Richtig gefreut habe ich mich aber über den ursprünglichen Südafrikaner Musk, der SpaceX gründete - und nebenbei mal eben auch Paypal.
Mal abgesehen von einer grundsätzlichen Abneigung gegen WWW-Listenitis (der ich durchaus auch leicht verfalle): Ich finde das überhaupt nicht schlimm, und in Merkels Fall sogar angebracht, wenn man dem lesenswerten vorletzten TAGESSPIEGEL-Sonntags-Essay von Harald Schumann glaubt. Was genau hat sie bisher Großes geleistet, außer eine gewisse Versöhnung in der BRD von Ossis & Wessis, und vielleicht auch Männlein & Weiblein, zu erreichen? Ihren "Leere Plakate"-Wahlkampf bei der letzten Bundeswahl werde ich nie vergessen; demnächst wird er wohl leider fortgesetzt.
Auch andere Deutsche fielen mir in den letzten 12 Monaten nicht besonders auf. Steinbrück gibt sich als der ewig Besserwissende, was er aber auch schon vor 10 Jahren tat, als er noch Deregulierung der Finanzmärkte bei Vorträgen vor Bankern predigte. Die Grünen üben sich vor allem im bürgerlichen Look & Feel. Unsere altbekannten Autoren bewältigen die Vergangenheit so vor sich hin, jeder auf seine Art. Unsere aktuellen Künstler kennt eh kaum jemand.
Sieben der TIME 100 kommen ursprünglich aus Kontinentaleuropa: 2 davon Italiener (!), 2 aus Skandinavien und 2 aus der Türkei! Das finde ich Ok so; gut, dass die Deutschen einfach mal normal sind bzw. sein können.
Richtig gefreut habe ich mich aber über den ursprünglichen Südafrikaner Musk, der SpaceX gründete - und nebenbei mal eben auch Paypal.
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"City of Ashes" kommt 2014 in die Kinos!
Produzent Martin Moszkowicz hat es auf Facebook verraten...
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Eine kurze Szene aus "City of Heavenly Fire"
Die Autorin hat einen kurzen Absatz aus dem letzten Teil der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe veröffentlicht...
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Unter erschwerten Bedingungen (Marsch der Krabben; Erstes Buch)
Serie: Marsch der Krabben; Erstes Buch
Titel: Unter erschwerten Bedingungen
Originaltitel: La Marche du Crabe: La Condition des Crabes
Text & Artwork: Arthur de Pins
Übersetzer: Monja Reichert
Lettering: Dirk Schulz
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, 24,4 x 17,6 cm, 112 Seiten
Verlag: Splitter Verlag, 2012, ISBN: 978-86869-511-3
Eine Besprechung / Rezension von Frank Drehmel
(weitere Rezensionen von Frank Drehmel auf fictionfantasy findet man hier)
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Rache ist eine schwere Schaufel
So, jetzt gibt's auch von mir die gesammelten Werke Teil 1 als E-Buch. Ich habe das bei mir im Keller selbst zusammengeschraubt, samt selbstgemaltem Titelbild und allem drum und dran, weil sich in D-Land ja eh kein Verlag für Kurzgeschichten interessiert. Also eben Amazon.
Das Werk heißt "Rache ist eine schwere Schaufel" und das ist drin:
Eigentlich war es ja mehr ein Experiment in Self-Publishing: Wieviele Leute würden wohl drauf anspringen, wenn ich einfach mal so ein E-Book publiziere? Die naheliegende Antwort: Nach einer Woche gar keiner.
Das Werk heißt "Rache ist eine schwere Schaufel" und das ist drin:
- Ding und Tank-Mädchen
- Imago
- Retrozone
- Invasive Techniken
- Die Ernte fällt heut’ aus
- Im Garten eines Kraken
- Klick, klick, Kaleidoskop
- Erinnerungsfoto
- Die verhinderte Himmelfahrt der Jana Maria-Magdalena Sibelius
- Gemein: Von Hundefutter-Memen befallen!
- Rache ist eine schwere Schaufel
- Arm von Silber, Herz von Messing
- Unter den Regenbogendrähten
- 300 PS intravenös
- Asaker von Asgard
Eigentlich war es ja mehr ein Experiment in Self-Publishing: Wieviele Leute würden wohl drauf anspringen, wenn ich einfach mal so ein E-Book publiziere? Die naheliegende Antwort: Nach einer Woche gar keiner.
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Klassiker-Lesezirkel Juni 2013
Wer von euch hat noch ein gutes altes Buch, dessen Lektüre er uns dringend ans Herz legen möchte? Der möge es jetzt vorschlagen oder bis in zwei Monaten schweigen.
Vorschläge bitte bis zum 15.05., danach dann eine Woche Abstimmung bis zum 22.05. Ich werde zur Abstimmung eine Umfrage mit den bis zum 15.05. eingegangenen Vorschlägen einrichten, da ich zu faul zum Zählen bin. Gelesen wird dann ab dem 01.06.
Ich freue mich auf zahlreiche Schmöker.
[edit]Die Umfrage ist jetzt eingerichtet und es kann bis einschließlich 22.05. abgestimmt werden.[/edit]
Vorschläge bitte bis zum 15.05., danach dann eine Woche Abstimmung bis zum 22.05. Ich werde zur Abstimmung eine Umfrage mit den bis zum 15.05. eingegangenen Vorschlägen einrichten, da ich zu faul zum Zählen bin. Gelesen wird dann ab dem 01.06.
Ich freue mich auf zahlreiche Schmöker.
[edit]Die Umfrage ist jetzt eingerichtet und es kann bis einschließlich 22.05. abgestimmt werden.[/edit]
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"Turbo": Neuer Trailer online!
Seht hier den neuen Trailer zu DreamWorks nächstem Animationsabenteuer!
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Jonathan Rhys Meyers in "Star Wars VII"?
Vorerst handelt es sich allerdings nur um ein Gerücht...
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