Neues Phantastischer Seiten

"Star Wars Rebels": Extended Trailer veröffentlicht

Fantasy-Fan - 24. Juli 2014 - 12:18
Seht neues Material aus der Animationsserie!

Klassikerlesezirkel August 2014

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 12:00
Als Zeitrahmen schlage ich vor:

Sammlung der Vorschläge bis: 16.07.
Stimmenabgabe bis: 23.07.
Start Lesezirkel: 01.08.

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Als Buch schlage ich vor.

Philip K. Dick - Blade Runner





Hier http://www.scifinet.org/... der Link zu einer Übersicht der Philip K. Dick Bücher.

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Dann hoffe, ich auf eine rege Teilnahme und ein paar weitere schöne Vorschläge.

"Agents of S.H.I.E.L.D.": Neues Castmitglied für Staffel 2

Fantasy-Fan - 24. Juli 2014 - 11:47
Lucy Lawless im Cast dabei!

Kinoposter zu »Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere« | »The Hobbit: The Battle of the five Armies« (2014)

SF-Fan - 24. Juli 2014 - 9:45

»Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere« ist das Finale der Abenteuer von Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und den Zwergen. Als die Gefährten ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückfordern, entfesseln sie unversehens seine zerstörerische Kraft: Der wütende Smaug speit seinen feurigen Zorn auf die wehrlosen Männer, Frauen und Kinder von Seestadt. Thorin ist besessen von […]

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Philip K. Dick Biografie

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 9:37
Nachdem ich in letzter Zeit eine Menge von Philip K. Dicks Werken verschlungen habe, würde ich gerne mal etwas mehr über den Mann selbst erfahren. Gibt es eine Biografie, die man ohne schlechtes Gewissen empfehlen kann?

Danke
HarryW

Tor der Nacht (Unsterblich, Band 2)

FictionFantasy - 24. Juli 2014 - 9:18

Titel: Tor der Nacht
Reihe: Unsterblich, Band 2
Autor: Julie Kagawa
Buch-/Verlagsdaten: Heyne Verlag, Mai 2014, 544 Seiten, gebunden, ISBN: 978-3-453-26869-2

Eine Besprechung / Rezension von Stefanie
(weite Rezensionen von Stefanie auf fictionfantasy finden Sie hier oder auf ihrem Blog Casus' Bücherwelt)

Weiterlesen...

Wer hat Ren Dhark gelesen?

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 9:17
Wer hat die Ren Dhark Serie gelesen und wie ist die Meinung dazu?

Ren Dhark gelesen habe ich nur ein paar der Buchausgaben, vielleicht 3 oder 4. Und zwar die Fortführung der Serie, nicht den Reprint (oder überarbeitete Neuausgabe) der alten Heftserie unter Kurt Brand.

Aus verschiedenen Gründen fand ich letztlich diesen Versuch der Fortführung nicht überzeugend. Die Ideen mochten gut gewesen sein, aber die Umsetzung weniger. Aber das ist Geschmackssache.

Störung empfand ich teilweise diese Parallelisierung, wenn sie nicht geglückt war. Erzählstränge, die nur nervig sind, verderben den Lesegenuß am Rest.

Zu der alten Heftserie kann ich selbst nichts sagen, ich kenne aber ein paar Leute, die davon ganz begeistert waren. Parallele Handlungsführung gab es zwar auch schon damals, aber in der Regel war das so umgesetzt, daß die Spannung davon profitierte.

Wie gesagt, nur das, was mir Leute erzählten.

Heute schreiben ein paar nicht ganz unbekannte Namen daran mit, wie z.B. Achim Mehnert.

Das Konzept für die Handlung stammt aber - wenn ich das recht sehe - von Hajo F. Breuer (der auch hier im Forum zweitweise tätig war).

Im Forum gibt es noch zwei weiter Threads, die sich mit anderen Aspekten Ren Dharks beschätigen.

Ren Dhark - Vorankündigungen und Neuerscheinungen

Ren Dhark, Jahrzehnte später noch einmal?

Der SFN-Geburtstagsthread

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 9:04
so, wie neulich von mir selbst angeregt ( ) und von yippie quasi befürwortet und unterstützt, eröffne ich dann mal einen zentralen SFN geburtstagsthread, damit nicht andauernd ein neuer einzelner thread für jeden hier aufgemacht wird/werden muß.

und armins geburtstag ist dazu auch ein schöner anlaß, wie ich finde, daher:



lieber armin, alles gute und die herzlichsten glückwünsche zu deinem heutigen geburtstag!!!



feier schön, schöpfe kraft für weitere schriftstellerische (und von mir aus auch andere *g) höchstleistungen und nein, denk noch nicht daran das du im nächsten jahr schon wieder 'nullst' :rofl1:l

"Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere": Erstes Poster!

Fantasy-Fan - 24. Juli 2014 - 9:00
Seht hier das erste Poster zum dritten Film um Bilbo und Co!

Teenage Mutant Ninja Turtles (Bundesstart: 16.10.2014)

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 8:06
Eine Realverfilmung der Teenage Mutant Ninja Turtles kommt am 16. Oktober 2014 in die deutschen Kinos, Regie führt Jonathan Liebesman. Produziert wird der Streifen von Michael Bay.

Der Inhalt laut filmstarts.de:

Zitat

Als Aliens die Erde angreifen, sind vier Schildkröten die letzte Hoffnung der Menschheit.

Etwas ausführlicher bei comingsoon.net:


Zitat

The city needs heroes. Darkness has settled over New York City as Shredder and his evil Foot Clan have an iron grip on everything from the police to the politicians. The future is grim until four unlikely outcast brothers rise from the sewers and discover their destiny as Teenage Mutant Ninja Turtles. The Turtles must work with fearless reporter April O'Neil (Megan Fox) and her wise-cracking cameraman Vern Fenwick (Will Arnett) to save the city and unravel Shredder's diabolical plan.

Der erste Trailer:

World of Warcraft, der Film

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 8:01
Phantastik-News.de

offizielle Pressemitteilung

ma gucken was das wird

ich freu mich jedenfalls erstmal und habe die hoffnung das es n halbwegs vernünftiges filmchen wird, ich hätte aber auch damit leben können wenn uwe boll der regisseur geworden wäre , gab ja ne zeitlang ebensolche gerüchte ... dann wärs halt n etwas 'anderer' film geworden

-TFA- - der WoW-suchti (und auch uwe boll fan)

X-Men: Days of Future Past (Bundesstart: 22.5.2014)

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 8:00
Folgendes wurde hier schon zum nächsten X-Men-Film vermeldet:


Matthew Vaughn Will Not Direct X-Men: Days of Future Past

Source: Deadline October 25, 2012

In a surprise move, X-Men: First Class director Matthew Vaughn has elected not to helm the upcoming sequel, X-Men: Days of Future Past. Deadline is reporting that, among those being considered to replace him, is X-Men and X2's Bryan Singer, who also produced Vaughn's 2011 film.

Scheduled for release on July 18, 2014, X-Men: Days of Future Past boasts a script by Simon Kinberg and is said to be inspired Chris Claremont and John Byrne's comic book storyline that ran in Uncanny X-Men #141 and 142 back in 1981. "Days of Future Past" introduced the idea of an alternate future for Marvel's mutants that grew out of the Brotherhood of Evil Mutants killing an important senator, leading to a future where all mutants are hunted by Sentinels.

(Quelle: comingsoon.net)

Pacific Rim von Guillermo del Toro (Bundesstart: 18.7.2013)

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 7:52
Pacific Rim

Der kommender Science-Fiction-Film von Guillermo del Toro basiert auf einem Drehbuch von Travis Beacham. Riesenroboter kämpfen gegen riesige Monster, die auf mysteriöse Art und Weise aus unter dem Meeresboden entstiegen. Eine Hommage an die japanischen Kaijū-Filme





Military SF bei Atlantis von Stefan Burban

SF-Netzwerk - 24. Juli 2014 - 5:49
Im Sommer erscheint bei Atlantis der SF-Roman "Düstere Vorzeichen" von Stefan Burban - als Paperback und als Hardcover. Das Cover stammt von Thomas Knip.

Im Jahre 2140 hat die Menschheit mehr als sechzig Sonnensysteme kolonisiert und lebt mit dem Großteil ihrer Nachbarn in friedlicher Koexistenz, in der Handel und Diplomatie im Vordergrund stehen. Nur die Ruul, eine rätselhafte und aggressive Nomadenrasse, greifen immer wieder entlegene Kolonien an. Um dieser Bedrohung Herr zu werden, baut die Terranische Flotte mit der TKS Lydia den Prototyp einer völlig neuen Klasse von Kriegsschiffen, die den endlosen ruulanischen Angriffen Einhalt gebieten soll. Doch bereits auf dem Testflug kommt es zu einer Katastrophe, die verheerende Auswirkungen auf die Zukunft aller Völker haben wird...

Zum Thema Dramaturgie

SF-Netzwerk - 23. Juli 2014 - 21:18
Verehrte Anwesende,

wir wollen uns hier mit Dramaturgie beschäftigen, der Fesselungskunst in Film, Schauspiel und Literatur. Ich entschuldige mich für die Länge des Beitrags. Trotz seiner Länge kann er aber nur einen groben Eindruck liefern, daher empfehle ich den interessierten Anwesenden unbedingt die Lektüre der verlinkten Texte. Ich bin weder Schriftsteller noch habe ich sonst mit der Kunstszene zu tun sondern schreibe vom Standpunkt eines interessierten Laien, der erschüttert ist über die dürftige dramaturgische Leistung professioneller Autoren.

Gibt es bestimmte allgemeine Prinzipien, die beachtet werden sollten, wenn man eine Geschichte so erzählen will, dass der Leser/Zuschauer nicht vor dem Ende das Theater verlässt oder den Roman zuklappt? Klar ist, dass auch Dinge wie die Figuren, die Originalität der Geschichte oder die Sprache, im Film die Qualität der Schauspieler und die Kamera einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis haben. Aber ohne gute Dramaturgie verpufft alles, denn (Jens Eder): "Dramaturgie ist eine strukturelle Eigenschaft von Erzählungen." Unstrukturiertheit ist Gift für jeden Text. Aristoteles hat in der "Poetik" bereits die wesentlichen Punkte formuliert: http://www.digbib.or...4vChr/De_Poetik

Bis heute ist dazu wenig Neues hinzugekommen. Hier ein erster Überblick:
http://bildungsserve...Dramaturgie.pdf

Jedenfalls sollte man diese Prinzipien kennen, auch dann, wenn man gegen sie aus vielleicht guten Gründen und mit voller Absicht verstoßen will. Der erste gute Grund könnte sein, dass man gar keine spannende oder komische Geschichte erzählen will sondern ein bestimmtes Anliegen hat oder lediglich einen Rahmen benötigt, der den Anlass zu lustigen Szenen, Überraschungen und Effekten liefert wie zum Beispiel im Fall der Filmkomödie "Is' was Doc?" oder bei Mack Sennetts berühmten Slapstick-Filmen mit den Keystone Cops. Bestimmte Erzählformen haben generell keinen Spannungsbezug. So hat Herr Borsch in PR-Neo erste und durchaus gelungene Gehversuche in die Parodie unternommen, konnte sich aber dann zwischen Parodie, Reiseerzählung und Spannungsroman nicht recht entscheiden.

In der Rhodan-Serie wollte und hat man früher spannende Geschichten erzählt. Zwischen der Rhodan-Serie einst und jetzt klaffen allerdings Welten. Die Unterschiede bestehen natürlich in der Schreibweise, vor allem aber in der Handlungsführung. Sie haben sich nicht von heute auf morgen ergeben sondern sind allmählich, mit Unterbrechungen, eingetreten. Heute trägt die Serie unverkennbar Züge einer Seifenoper oder deutschen Telenovela. Das verstärkte Auftreten von Cliffhangern ist dabei kein Zufall. Ebenfalls nicht zufällig ist, dass die von KNF ausgeschrienen Höhepunkte keine sind sondern nur Reminiszenzen an eine Zeit, in der eine Handlung mehr war als ein Rahmen, in den die immer gleichen Handlungselemente einmontiert werden.

Dass diese Veränderung etwas mit dem Zeitgeist zu tun hat, ist natürlich Unsinn. Die Hollywood-Filme, ob Komödie oder Drama, funktionieren heute nach demselben Muster wie vor 50 Jahren, sie behandeln ähnliche Themen wie vor 50 Jahren und sie sind ebenso erfolgreich wie vor 50 Jahren. Einfach deshalb, weil die Menschen heute den Menschen vor 50 Jahren gleichen, lediglich die Umwelt und die gesellschaftlichen Regeln haben sich geändert.

Welche für das Thema relevanten Unterschiede gibt es zwischen einer Endlos-Heftserie und einem Roman? Eine Endlos-Serie hat naturgemäß kein geplantes Ende, Enden müssen künstlich eingefügt werden. Das Ergebnis sind die Zyklen bei PR. Ein Zyklus läuft üblicherweise über zwei Jahre oder 100 Hefte, manchmal sogar länger, ein Fall krasser Zahlenmagie. Während man einen 1000-Seiten-Roman in zwei Wochen durchlesen kann und eine Romanhandlung daher gut im Gedächtnis bleibt, ist das bei einer 2-Jahres-Handlung viel schwieriger. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten. Man versucht, dem Leser die Übersicht zu erhalten, oder man versucht sie ihm zu nehmen. Früher hat man sich für die erste, aktuell offenbar für die zweite Variante entschieden. Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Roman und Serie ist, dass für den Roman nur einmal gezahlt wird und nicht alle 60 Seiten nachgelöst werden muss. Daraus ergibt sich für eine Heftserie die Verlockung, die Handlung möglichst in die Länge zu ziehen. Die notwendige Begleitmusik dazu sind ständige werbetechnische Fanfarenstöße: NEUER HÖHEPUNKT! JETZT MITLESEN! So wird der Leser daran erinnert, dass er seine bisherige Enttäuschung runterschlucken soll, denn es wird der nächste Hauptgewinn ausgeschüttet und ein Beenden der Lektüre gerade jetzt wäre ein ganz schwerer Fehler. Und schließlich ist zu beachten, dass auch die Zyklusenden kein wirkliches Ende bedeuten. Es müssen daher keineswegs wie im Film oder Roman alle Fragen beantwortet sein. Offene Fragen können für spätere Zyklen genutzt werden, und scheinbar gilt das Motto: je mehr es davon gibt, desto besser für die spätere Handlung.

Nun zum eigentlichen Thema. Ich verweise auf die Theorie des Dramas nach Freytag in fünf Akten:
http://www.magic-poi...ma-freytag.html

1. Akt: Der Zuschauer wird in die Verhältnisse eingeführt und lernt die Personen kennen (Exposition). Seine Aufmerksamkeit wird auf den Kern des Konflikts gelenkt.
2. Akt: Die Handlungsfäden werden verknüpft, es gibt Konflikte und Intrigen, das Geschehen beschleunigt sich, die Spannung steigt.
3. Akt: Ein erster Höhepunkt, die Situation eskaliert, Entscheidungen stehen an. Sieg oder Niederlage.
4. Akt: Eine Verzögerung. Der Sieg des Helden (oder sein Untergang) wird noch einmal fraglich.
5. Akt: Erlösung und Ende

Eine detaillierte Herausarbeitung der Techniken des populären Films findet man bei Jens Eder:
http://edocs.ub.uni-...xte/2009/11984/
Wer nicht die Geduld zur kompletten Lektüre aufbringt, kann auch die Zusammenfassung ab S. 93 lesen. Die Inhaltsübersicht steht übrigens am Schluss.

Dass sich Eder auf Filmproduktionen konzentriert, ist nicht entscheidend, denn die dramaturgischen Prinzipien gelten ebenso für Texte, Bühnenhandlungen oder bestimmte Typen von Computerspielen. Allerdings muss man berücksichtigen, dass es das Medium Film in bezug auf die Vermittlung von Emotionen einfacher hat als ein Roman. Bilder wirken ohne Vermittlung des Verstandes und ein Bild kann die Gesamtheit einer Situation in wenigen Sekunden vermitteln.

Bei PR hat man sich ursprünglich, bewusst oder unbewusst, an diesen Prinzipien orientiert. Ein schönes Beispiel liefern die Hefte 122 bis 125. Im ersten Heft wird eine Verschwörung aufgedeckt (Akt 1), im zweiten Heft schlagen die Verschwörer zu und manipulieren den Robotregenten (Akt 2), im dritten Heft das geistige Duell zwischen Atlan und seinem Kontrahenten, Atlans Niederlage und der Blick in den Abgrund (Akt 3), im vierten Heft der verzweifelte Versuch, durch eine Zeitreise alles zu wenden, scheinbar erneutes Scheitern (Akt 4), dann die überraschende Wendung und Erlösung, die Selbstzerstörung des Robotregenten, veranlasst durch seinen Konstrukteur als Folge der Zeitreise. Auch ganze Zyklen wie MdI und M87 folgen dem Rhythmus aus Spannungsaufbau, Entspannung und neuem Spannungsaufbau, wobei der Beginn jeder Teilhandlung (im Film sind das die Szenen, bei einem Schauspiel die Akte) durch das Ende der vorherigen bestimmt ist. Für jedes Heft gilt im Prinzip dasselbe. Die Zerlegung eines 2-Jahres-Zyklus in verschiedene Abschnitte, die jeder für sich wieder einen klaren Abschluss haben, stellt daher eine erhebliche Vereinfachung für den Leser dar. In einem Supermarkt steht auch nicht die Butter neben den Mülltüten und die Laufwege sind nicht als Labyrinth konzipiert.

Man muss sich daran nicht halten. Ich verweise auf
http://www.magic-poi...an-theorie.html
und zitiere:

"Der von souveräner Überlegenheit abgerückte Erzähler benutzt alle denkbaren Spielformen erzählerischer Haltung und erzählerischen Vorgehens mit dem Ziel, möglichst viele Aspekte oder eine möglichst intensive Schau der gewählten Thematik zu erschließen."

"Dem Leser wird immer erneut angestrengte Bemühung um ein subtiles Verständnis von Aussage und Kompositionsform zugemutet."

"Das heißt, dass an die Stelle von Anschaulichkeit, Geschlossenheit und Kontinuität des Erzählens andere Kriterien zur Wertung eines Romans treten müssen: die Intensität des Erzählten sowie die Faszination, die von der Formgebung, von der Komposition auszugehen vermag."

Also nochmal: intensive Schau, angestrengte Bemühung des Lesers anstelle von Anschaulichkeit und Kontinuität der Handlung, weniger auf den Inhalt schauen als vielmehr auf dessen faszinierende Formgebung und Komposition. Beschreibt dieses Konzept vielleicht besser die heutige Rhodan-Serie als der prototypische Aufbau des populären Films, wie ihn Eder schildert? Mag sein, aber wahrscheinlich tut man der Serie selbst damit zu viel Ehre an. Sie funktioniert nach viel banaleren Prinzipien.


Der Handlungsaufbau

Ich bespreche Eders Thesen dazu in aller Kürze. Im letzten Abschnitt geht es dann um typische Spannungselemente.

These:

Es gibt eine und nur eine Geschichte. Die Haupthandlung kreist um ein zentrales Problem, typischerweise um einen Konflikt von zwei Parteien. Der Leser/Zuschauer muss davon emotional gepackt werden, Sympathie und Antipathie sind klar zu verteilen. Nebenthemen wie eine Liebesgeschichte dürfen aufgegriffen werden, aber nur im Sinne einer an der Haupthandlung orientierten Ergänzung. Die Haupthandlung selbst muss konzentriert verfolgt werden: "Stets ist der Zuschauer durch die enge kausale Verknüpfung und lineare Abfolge der Szenen in der Lage, zu verstehen, was geschehen ist und geschieht, und kann die kausalen und zeitlichen Relationen der dargestellten Ereignisse ohne große Anstrengung rekonstruieren." Kurz, der Zuschauer/Leser ist stets orientiert.

An anderer Stelle heißt es:
"Durch den quasi natürlichen Ablauf der Handlung ist es für den Rezipienten einfacher, die Zeit- und Kausalverhältnisse der Ereignisse untereinander zu rekonstruieren. Er muß nicht die kognitive Anstrengung aufbringen, weit auseinanderliegende Ereignisse miteinander in Beziehung zu setzen, und muß nicht früher dargestellte Ereignisse über längere Zeit im Gedächtnis behalten. Insgesamt werden die kognitiven Investitionen des Zuschauers in den Rezeptionsprozeß also gesenkt."

Aristoteles sagt, dass eine Handlung in ihrer "Einheit und Ganzheit einem Lebewesen vergleichbar" und nicht wie bei einem Geschichtswerk eine Ansammlung von Ereignissen sein soll. Allzu umfangreiche, unübersichtliche, überkomplizierte Erzählungen seien zu vermeiden. Selbst bei einem Epos müsse man die Handlungen "von Anfang bis Ende überblicken" können, allerdings kann man "sehr wohl mehrere Handlungsabschnitte bringen, die sich gleichzeitig vollziehen; diese Abschnitte steigern, wenn sie mit der Haupthandlung zusammenhängen, die Feierlichkeit des Gedichtes. Dieser Vorteil gestattet es dem Epos, Großartigkeit zu erreichen, dem Zuhörer Abwechslung zu verschaffen und verschiedenartige Episoden einzubeziehen. Denn es ist ja die Gleichförmigkeit, die, da sie rasch Sättigung hervorruft, bewirkt, daß die Tragödien durchfallen."

Das widerspricht ganz offen dem heutigen PR-Handlungsschema, das auf einer Einführung verschiedenster Probleme und Konflikte beruht, die sich ineinander und durcheinander verknoten. Man könnte ironisch bemerken, dass ein Hin und Her zwischen verschiedensten Handlungssträngen mit unterschiedlichen Stufen der Auflösung, so dass niemand weiß, wie was wo zusammengehört, unweigerlich zur Desorientierung führt und damit zur erwünschten Vorbereitung von Überraschungen und Höhepunkten. Offenbar wird auch vorausgesetzt, dass der Leser ein unbegrenztes Gedächtnis hat und ihm die aktuell offenen Themen immer gegenwärtig sind. Sind wir nicht auch bei einer Fernsehdiskussion emotional gepackt, wenn die Beteiligten durcheinanderreden, von Hölzchen auf Stöckchen kommen, Nebensächlichkeiten breittreten und überhaupt in jeder Beziehung die Geduld der Zuschauer strapazieren?

These:

Einheit und Ganzheit der Handlung. Nichts Wesentliches fehlt, Entbehrliches wird weggelassen. Schlechte Dramaturgie zeigt sich darin, dass man aus einem Text Teile weglassen kann, ohne dass die Handlung leidet. "Die Elemente, um die es in unserem Zusammenhang geht, sind Ereignisse und Zustände. Da ihre Selektion durch den Autor einem bestimmten Konzept folgt, muß ein dargestelltes Ereignis für die Gesamtkomposition in irgendeiner Weise notwendig sein. Man kann ... sagen: Es erfüllt eine bestimmte Funktion." Dazu gehört die
"Realismusfunktion (realistic motivation): Das Auftreten des Elements in der Welt der Geschichte wird von den Zuschauern (innerhalb der Logik dieser fiktionalen Welt) auf der Grundlage ihrer Alltagserfahrung und der Wahrscheinlichkeit erwartet." Aristoteles bemerkt dazu: "Was die Erfordernisse der Dichtung betrifft, so verdient das Unmögliche, das glaubwürdig ist, den Vorzug vor dem Möglichen, das unglaubwürdig ist."

Entbehrliches wegzulassen ist nicht mehr Teil der Rhodan-Strategie. Ein Thema wird in allen seinen Verästelungen bearbeitet, denn das Erschließen einer komplexen Thematik kann unmöglich in wenigen Zeilen gelingen. Und natürlich dürfen aktuelle und brisante Themen wie Hartz IV oder Gewerkschaftsarbeit auf keinen Fall den Tageszeitungen überlassen bleiben! Rückblenden sind selbstverständlich unverzichtbar. Heutzutage wäre es nicht mehr möglich, auf die Beschreibung der Jugendjahre von Dabrifa zu verzichten oder einfach zu übergehen, wie Iratio Hondro seinen Zellaktivator erlangte. Was irgendwie angesprochen wurde, das gehört natürlich erzählt und sei es für die eigentliche Geschichte noch so belanglos. Jedes Nebenthema bringt ein zusätzliches Heft und zusätzliches Geld. Die Taschenbuchreihe, in die solche Dinge früher ausgelagert wurden, existiert schließlich nicht mehr.

Mit der Realismusfunktion, mit der Glaubwürdigkeit hatte die Rhodan-Serie schon immer zu kämpfen, aber in den letzten Jahren ist nun wirklich jede Hemmung geschwunden. Das Unerwartete und Absurde wird zum Prinzip, Plausibilität gilt als Ideentöter. Was noch nie da war muss auch gut sein. Aristoteles' Bemerkung über das glaubwürdige Unmögliche passt besonders zu SF-Themen, denn genau darum geht es in diesem Genre. Ein Leser darf ein Mindestmaß an Sinn und Verstand in den Handlungen der Figuren und in der Handlung insgesamt erwarten. So sollten die eingesetzten Mittel in einer Handlung ihrem Zweck angemessen sein. In dieser Beziehung die seit 2700 laufende Farce noch halbwegs zu verstehen, ist mir jedenfalls nicht möglich.

These:

"Faszinierende Bilder und spektakuläre Effekte darf es, soll es geben, jedoch nie losgelöst von einer Handlungsfunktion der Ereignisse. Der kohärente, linear vorwärtsdrängende Ereignisstrom wird so selten wie möglich durch Anachronien, Rückblicke, Vorausschauen unterbrochen, um den Eindruck der Erlebnisgegenwart nicht zu zerstören."

In PR sind davon lediglich die spektakulären Effekte geblieben: komplettes Herzversagen bei gleichzeitigem Weiterleben der Figur oder eine eintönige Wanderung, deren kolossale Wirkung darin bestehen soll, dass sie schlappe 20 Millionen Jahre dauert. Auf eine sonderliche Handlungsfunktion wird kein Wert gelegt. Der Effekt an sich genügt völlig, auch hier gilt, je mehr davon desto besser. Und ein linear vorwärtsdrängender Ereignisstrom widerspricht wie erwähnt der verkäuferischen Kaugummi-Technik. Eine mehr kreisförmige Handlung und die konsequente Wiederverwertung bereits etablierter Handlungstypen wird vorgezogen, zum Beispiel muss das Thema "auf der Flucht" regelmäßig wiederholt werden, offenbar damit es sich dem Leser besser einprägt.

These:

"Eine schnelle Erzählweise soll wiederum dazu dienen, Langeweile zu verhindern."
"Durch den raschen Erzählfluß und die Vermeidung von Unterbrechungen, bei denen der Zuschauer nachdenken muß, um die Geschichte zu verstehen, erhöhen sich die Chancen, den Zuschauer die Handlung direkt miterleben zu lassen; es wird verhindert, daß er die Lust verliert, reflektierend vom Geschehen zurücktritt oder durch sein Bemühen um Verständnis an der Entwicklung starker, unreflektierter Emotionen gehindert wird."

Wie entscheidend das Handlungstempo für die Aufnahme durch die Leser ist, hat jeder sicher schon selbst erlebt. Zyklen oder Zyklenteile mit behäbigem Handlungsfortschritt und vielen Füllromanen werden auch in PR soweit ich sehe durchweg schlechter bewertet als Abschnitte mit hohem Handlungstempo. Kaum jemand wird bestreiten wollen, dass das enorme Handlungstempo des MdI-Zyklus im letzten Drittel für den Gesamteindruck entscheidend war. Auch der M87-Folgezyklus kannte kaum Längen. Man sieht, wie eine gut ausgedachte und konzentriert vorangetriebenen Serienhandlung die Qualität der Einzelhefte fördert.

These:

Der Gang der Handlung besteht aus einem Frage-und-Antwort-Spiel, in das sich der Leser/Zuschauer versetzt sieht. Er stellt Hypothesen auf, sieht sie bestätigt oder widerlegt. Es werden Überraschungen und unerwartete Wendungen geboten, ohne dass jedoch Frustrationen entstehen, die das Verfolgen der Geschichte verhindern.

Für PR gilt: Fragen ja, Antworten ja, aber nicht abwechselnd. Vielmehr kommen zunächst gebündelt die Fragen. Fragen, Fragen, nochmals Fragen, so dass sich der Leser ratlos fragt: wo bin ich, wo ist die Handlung, was tue ich hier, was soll das alles? Die Antworten werden möglichst in das letzte Heft verschoben, selbst auf die Gefahr hin, dass sich der Leser an die Frage nicht mehr erinnert. Schließlich stehen auch im Rätselheft die Auflösungen ganz hinten.

These:

Das Wirkungspotential "steigert sich während des Films im Angenehmen wie im Unangenehmen; Ängste intensivieren sich ebenso wie Erlebnisse der Freude. Immer aber steht das Versprechen eines auflösenden Höhepunkts im Hintergrund, der als kognitive und emotionale „Belohnung“ für die Aufwendungen an Aufmerksamkeit und unangenehmen Gefühlen am Ende des Films winkt."

Von welchem Wirkungspotenzial kann man bei PR aktuell sprechen? In erster Linie ist es die Neugierde, die Leser bei der Stange halten soll. Mehr dazu weiter unten.

These:

"Die zentrale Frage des Zuschauers findet [im Handlungshöhepunkt] eine Antwort, die intensivsten Emotionen und Sinnesempfindungen werden hier erreicht. Der Konflikt ist beendet, alle noch offenen Informationslücken werden geschlossen, auch die Fragen beantwortet, die sich an die Subplots knüpfen. Die Beantwortung der Fragen erfüllt dabei die Erwartungen, bestätigt die Hypothesen, die der Zuschauer bereits im point of attack aufgestellt hatte. Das Erfolgserlebnis der erwiesenen Prognosefähigkeit verbindet sich mit dem Gefühl endgültig erreichter kognitiver Beherrschung der Situation und mit der zufriedenen Wahrnehmung einer vollendeten „Gestalt“ des Films, seiner Geschlossenheit."

Natürlich gibt es auch in PR das Versprechen eines auflösenden Höhepunkts. Leider ist es oft genug beim Versprechen geblieben, denn die Auflösung ist kein Höhepunkt sondern eben nicht mehr als eine Auflösung. Und zwar eine, bei der man allzu oft den Kopf schüttelt angesichts des Ergebnisses.

Ich möchte noch kurz auf eine ganz spezielle Erzählform eingehen, die Heldenreise.
http://de.wikipedia....iki/Heldenreise

Eine typische Heldenreise findet sich in Rhodans Naupaum-Abenteuern zwischen den Heften 622 und 649. Der Held wird durch Machenschaften seines Feindes in ferne Gegenden verschlagen, kann durch geschicktes Agieren in der Fremde Freunde finden, in die Heimat zurückkehren und den Feind stellen. Das erschien wohl zu kompakt und nicht originell. Man hat daraus gelernt. In Heft 2538 bricht Alaska S. zu einer Heldenreise auf, um einem Hilferuf seiner Angebeten zu folgen und sie aus den Klauen des Bösen zu befreien. 150 Hefte später (!) ist er endlich am Ziel, doch seine Angebete zeigt sich auf empörende Weise undankbar, ja, sie macht Alaska geradezu zum Trottel. So soll es sein, das ist Originalität! Zunächst der klassische Beginn, dann die Verzögerungstaktik, mit der die Leserschaft gezwungen wird an ihrem Erinnerungsvermögen zu arbeiten, schließlich überwindet die Handlung die klassischen Vorstellungen und kulminiert in einem verstörenden Ende, das alle vorherigen Anstrengungen des Helden ad absurdum führt. Warten wir ab, ob Perry Rhodans aktuelle Rundreise zu ähnlich umstürzenden Neuerungen führen wird. Es spricht alles dafür. Allein schon der Beginn, die äußerst schlau eingefädelte Idee, sich dem Gegner auszuliefern und ihn gerade dadurch seiner Geheimnisse zu berauben, ist dermaßen verblüffend, dass sich die Konkurrenz aus Hollywood vermutlich schwarz ärgert. Darauf ist noch niemand gekommen.

Soweit zum Handlungsaufbau. Es ist wohl deutlich geworden, worauf es ankommt.


Spannungstypen

Man hat drei typische Spannungstypen identifiziert: Surprise, Suspense, Mystery.
http://de.wikipedia.org/wiki/Suspense

Surprise, die Überraschung, ist unmittelbar klar. Überraschungen werden natürlich auch bei PR gern verwendet, leider allzu oft als bloßer Effekt ohne jede Handlungsfunktion. Die Hauptperson stirbt beispielsweise. Schock! Im nächsten Heft lebt sie wieder. Freudiger Schock! Oder das Herz stirbt ab, die Person lebt weiter. Wer wäre darauf gekommen? Sehr gut! Nur eine kleine Kritik nebenbei: Die größte denkbare Überraschung wird zu selten eingesetzt: Herz, Leber, Hirn, alles stirbt ab, der Tod tritt unwiderruflich ein. Von dieser unglaublichen Überraschung können sich Leser kaum jemals erholen, wie die Diskussion um Tekeners Ende zeigt. Ganz anders sieht es bei einer Überraschung aus wie dem Auftauchen der Lemurer im MdI-Zyklus. Sie bestimmt die Handlung der nächsten 15 Hefte und liefert Antworten auf Fragen der letzten 10 Hefte. Ein Effekt liefert keine Antworten und führt selten zu einer handlungsrelevanten Frage.

Mystery, die Technik der fehlenden Information, die Neugier über den weiteren Verlauf der Handlung, ist die in PR inzwischen hauptsächlich verwendete Spannungstechnik. Wo zur Hölle ist der Mond um warum ist er überhaupt losgeflogen? Die Serie lebt neben dem Sammeltrieb vor allem von der Neugier und der Angst der Leser, sie könnten etwas Wichtiges verpassen. Hitchcock soll diese Methode für zweitrangig gehalten haben. Das ist auch gar kein Wunder, denn Neugier führt nur höchst selten zu Herzklopfen. Und damit sind wir beim nächsten zentralen Problem der Rhodan-Serie angelangt.

Hitchcock und die Drehbuchschreiber des Hollywood-Mainstreams legen verständlicherweise ihren Schwerpunkt auf die dritte Technik: suspense, die Spannung im engeren Sinn, die, die das Herz klopfen und dem Leser/Zuschauer seine Umgebung vergessen lässt. Dem Leser werden Informationen serviert, die ihn in Erregung versetzen. Ein Spion durchsucht eine Wohnung während der Mieter vorzeitig nach Hause kommt und jeden Moment die Tür aufsperren wird. Der Protagonist tappt in eine Falle, von der er nichts weiß, wohl aber der Leser. Der Mörder nimmt sein Opfer ins Visier. In diesem Zusammenhang werden auch gern die sogenannten deadlines verwendet wie im Film "12 Uhr mittags". Diese eigentliche und wesentliche Spannungstechnik kommt in der Rhodan-Serie schon lange nicht mehr vor, einfach deshalb, weil die Autoren sie nicht beherrschen. Voltz war der maßgebliche Vertreter der Suspense-Technik. Nach seinem Tod konnte keiner der Stammautoren den leeren Platz ausfüllen. Im übrigen wissen wir heute, dass der moderne Leser sich auch mehr für die arkonidische Sprache und ihre Herkunft aus dem Alt-Tefrodischen und Letzt-Lemurischen interessiert und die damit verbundene spannende Frage, ob die Substantive im Letzt-Lemurischen zwei oder fünf grammatische Geschlechter hatten. Ich bitte dazu um einen Vortrag auf dem nächsten Weltcon.

Spannung entsteht unter anderem durch den Einbruch des Unheimlichen und Unerklärlichen in die bisher geordnete Welt des Protagonisten. Eigentlich sollte das ein typisches Merkmal einer SF-Handlung sein. Im Rhodan-Kosmos gibt es scheinbar keinen Platz mehr für Dinge, die unsere eigene Realität manchmal so seltsam erscheinen lassen. Während es in unserer realen Welt Phänomene gibt, die Betroffene völlig aus dem Gleichgewicht bringen und ratlos zurücklassen, man denke an das UFO-Phänomen, ist davon in der Rhodan-Serie nichts zu merken. Die "geheimnisvollen Boten" haben nichts Geheimnisvolles an sich, die Superintelligenzen sind nur intelligent, doof, bizarr oder machtgierig, genau wie die Politiker aus den Nachrichten. Die tollsten Geheimnisse verpuffen ohne große Wirkung, wenn entweder ihre Präsentation amateurhaft ist, keine angemessene Fortsetzung folgt oder eine banale Auflösung geliefert wird. Dann ist man als Leser enttäuscht oder fühlt sich für dumm verkauft. Aristoteles: "Viele schürzen den Knoten vortrefflich und lösen ihn schlecht wieder auf; man muß jedoch beides miteinander in Übereinstimmung bringen."

Ich fasse zusammen: Gerade aus dem Umsturz der Tradition, der Aufgabe der Kontinuität der Handlung, dem zerfasernden Hierhin und Dorthin, dem erneuten Besuch alter Schauplätze, der gesamthaften Schau, also dem Aufgreifen verschiedenster Konflikte, Probleme und Aspekte, der Verwechslung von Verblüffung und Neugier mit echter Spannung, mit einem Wort aus einem dramaturgischen Dilettantentum bezieht ein moderner Zyklus seine vorgebliche Qualität. Allerdings bietet gerade die Unstrukturiertheit dem Leser sowohl Sicherheit (anders wird es nicht mehr) als auch Spannung (welche Tollheit kommt als nächste?). Und das, verehrte Anwesende, haben sowohl Aristoteles als auch Schiller und K. H. Scheer übersehen. Danke für ihre Aufmerksamkeit.


Nachtrag: Dass dramaturgische Schwächen nicht nur die Rhodan-Serie auszeichnen, bedarf wohl keiner besonderen Erläuterung. Es geht auch nicht um eine schablonenhafte Anwendung der beschriebenen Grundsätze und Methoden. Dogmatismus ist der Tod von Kunst und Wissenschaft. Es geht um Reflektion, um Hinterfragen und Überprüfen der eigenen Entwürfe, um ein Dazulernen.

Boobloop für die Ohren!

SF-Netzwerk - 23. Juli 2014 - 19:45
Wer schon meine Romane nicht lesen will, sollte wenigstens meine Musik hören. Meine erste EP mit elektronischen Klängen ist raus, zum Streaming auf Spotify und Deezer, zum Download auf itunes, amazon, musicload und Google Music und als CD auf Cons umsonst für alle, die ein Buch von mir kaufen.

DVD-Vorschau: Die Highlights der Woche

phantastik-news - 23. Juli 2014 - 19:20

Was erscheint in der kommenden Woche neu auf DVD? Hier die Vorschau auf die neuen Scheiben.

Erschienen: "Sherlock Holmes - Die geheimen Kriminalfälle"

phantastik-news - 23. Juli 2014 - 19:16

Nur knapp vier Wochen nach "Sherlock Holmes und das Unmenschliche" veröffentlicht Martin Baresch die neue Holmes-eBook-Originalausgabe: "Sherlock Holmes - Die geheimen Kriminalfälle". Zwei jeweils etwa 100 Seiten umfassende Geschichten sind in dieser Originalausgabe enthalten: "Sherlock Holmes und der stille Krieg" und "Nach dem Reichenbachfall". Insbesondere die letztere Geschichte dürfte auch Freunde alternativer Realitäten ansprechen, stürzt Holmes darin doch nur Sekunden nach Moriarty in den Höllenschlund des Reichenbachfalls - und landet in einer Welt, in der eine Menge viktorianischer Realitäten sich sehr anders darstellen als von Holmes gewohnt und in der Moriarty vom neuen König persönlich zum Ritter geschlagen wird. Bei Nacht und Nebel herauszufinden, wer auf dem Friedhof nahe dem schweizerischen Meiringen als "der namenlose Tourist, der im Reichenbachfall zu Tode kam" beerdigt wurde, ist nur der Anfang des rasanten Holmes-Abenteuers. (2,99 EUR)

Forum nicht erreichbar

SF-Netzwerk - 23. Juli 2014 - 19:08
In letzter Zeit habe ich häufiger das Phänomen (und heute ganz besonders), daß das Forum nicht erreichtbar ist. Andere Webaddressen funktionieren.

Es sieht dann im Browser wie folgt aus:

1.Schritt "Verbinden mit..." (ist OK)
2.Schritt "Warten auf www.scifinet.org"

Und beim letzten Punkt dauert es dann ewig und nichts rührt sich. Es kommt auch keine Browsermeldung wie "Website braucht zu lange, um eine Antwort zu senden". Abbrechen und neu laden bringt auch nichts. Gleichzeitig funktionieren aber alle anderen Webadressen. Also am Rechner, Browser, Provider kanns nicht liegen.

Heute wieder in der Zeit von 8.25 bis ca.9.00 MESZ, also über eine halbe Stunde.

Danach alles wieder ok (bis zum nächsten Mal)

(bei "www.sf-netzwerk.de" übrigens ebenso)

Nachtrag: um 8.38 ging es ganz kurz wieder, wollte mich dann einloggen - aber dann war schon wieder Schluß)

(Vermutlich stand die NSA auf der Leitung ;-) )

Pixels (Bundesstart: 14. Mai 2015)

SF-Netzwerk - 23. Juli 2014 - 14:27
PhantaNews hat dazu alle aktuellen Infos

ich zitiere:

Sony Pic­tures hat eine Ko­ope­ra­tion mit ei­ner be­mer­kens­wer­ten An­zahl an Vi­deo­spiel­fir­men be­kannt­ge­ge­ben. De­ren Kult-Charaktere — un­ter an­de­rem PAC-MAN, Don­key Kong, Cen­ti­pede, Ga­laga, Frog­ger, Q*bert und die Space In­va­ders — spie­len in der neuen mit Span­nung er­war­te­ten Action-Komödie PI­XELS mit. Und das an der Seite von Adam Sand­ler, Ke­vin Ja­mes, Mi­chelle Mo­nag­han, Pe­ter Din­klage, Josh Gad und Brian Cox. Der Film von Re­gis­seur Chris Co­lum­bus kommt in Deutsch­land am 14. Mai 2015 in die Ki­nos, der US-Start ist am 15. Mai 2015.

In PI­XELS ver­ste­hen in­ter­ga­lak­ti­sche Au­ßer­ir­di­sche die Video-Feeds klas­si­scher Arcade-Spiele als Kriegs­er­klä­rung. Sie grei­fen die Erde an — und ver­wen­den dazu die Spiele als Vor­lage für ihre An­griffe. Prä­si­dent Will Co­oper (Ke­vin Ja­mes) bleibt nichts an­de­res üb­rig, als sei­nen bes­ten Freund aus Kin­der­ta­gen und Cham­pion der 80er-Jahre-Videospiele, Sam Bren­ner (Adam Sand­ler), um Hilfe zu bit­ten. Mitt­ler­weile In­stal­la­teur für Heimkino-Anlagen, muss er nun ein Team von Old School Arcade-Spielern an­füh­ren, um die Au­ßer­ir­di­schen zu be­sie­gen und die Welt zu ret­ten. Mi­chelle Mo­nag­han spielt die Waffen-Spezialistin der Gruppe.

Chris Co­lum­bus führt Re­gie bei die­ser Action-Komödie nach ei­ner Story von Tim Her­lihy und ei­nem Dreh­buch von Tim Her­lihy und Ti­mo­thy Dow­ling, ba­sie­rend auf dem gleich­na­mi­gen Kurz­film von Pa­trick Jean.

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erwähnten kurzfilm kann man sich auch bei PhantaNews angucken, so man (oder frau^^) denn will.
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