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News in Kürze: "Penny Dreadful", "Scream" & mehr

phantastik-news - 3. Mai 2016 - 12:35

Die dritte Staffel der Mystery-Serie "Penny Dreadful" ist gestartet, Netflix stellt ab sofort jeden Montag eine neue Folge der dritten Staffel zum Abruf bereit. +++ Am 30. Mai startet in den Staaten bei MTV die zweite Staffel der Horror-Serie "Scream", Netflix kündigt den Start hierzulande für den 31. Mai an. Ein Trailer ging jetzt hier online. +++ Wie geht es in der sechste Staffel von "Game of Thrones" weiter, was bringt die dritter Folge der neuen Staffel nächste Woche? Die  Antwort gibt dieser Teaser. +++ Die fünfte Folge der zweiten Season von "Fear the Walking Dead" zeigt Amazon am kommenden Montag; ein Teaser dazu ging jetzt hier online.

Erschienen: "Ein neuer Himmel für Kana"

phantastik-news - 3. Mai 2016 - 7:47

Im Wurdack-Verlag ist Band 11 der Science-Fiction-Reihe "D9E - Die neunte Expansion" erschienen, von Karla Schmidt stammt der Roman "Ein neuer Himmel für Kana". (Paperback, 264 Seiten, 12,95 EUR, ISBN 978-3-95556-020-1 (auch als eBook erhältlich, 8,99 EUR))

Der Verlag: Die Kaita leben isoliert, ihr Planet Kana ist arm an Ressourcen, weder Menschen noch Hondh interessieren sich dafür. Erst, als tief in Kanas Höhlen Raumschiffe aus Stein entdeckt werden, erhält Karman einen Eingeborenen-Körper, um der Sache unauffällig nachzugehen.
Nichts ahnend begleitet Dabo ihre sehbehinderte Schwester Mija in die Höhlenstadt Forta, wo sie behandelt werden soll. Mija verschwindet spurlos, und Dabo ist überzeugt: Dieser merkwürdige Karman hat etwas damit zu tun. Mija jedoch ist längst an einem Ort, von dem kein Kaita je zurückgekehrt ist. Das Unvermeidliche geschieht: Der Krieg holt auch sie ein.

Patema Inverted

FictionFantasy - 2. Mai 2016 - 19:18

Genre: Science-Fiction-Märchen
Titel: Patema Inverted
Originaltitel: Sakasama no Patema
Regie: Yasuhiro Yoshiura
Format: 16:9 – 1920 x 1080
Sprache: Deutsch, Japanisch (DTS HD MA Audio 2.0)
Untertitel: Deutsch
Extras: Booklet, 1 Mini-Clip
Daten: KAZÉ (März 2016), circa 100 Minuten, 26 min Bonusmaterial, UVP 26,95 EUR, FSK 12, EAN: 7630017505514

Eine Rezension von Judith Madera (Weitere Rezensionen von Judith Madera findet ihr hier auf fictionfantasy oder auf ihrer Website www.literatopia.de)

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The Last Weekend by Nick Mamatas

strangehorizons.com - 2. Mai 2016 - 14:00
Mamatas's close relationship to San Francisco and the Bay Area feeds into his descriptions of the city and into the adventures and anecdotes shared by the characters, showing us how we're surrounded by stories and also exchanging stories with our fellow human beings on a daily basis. Christina Scholz

Gestorben: Uwe Friedrichsen (1934-2016)

phantastik-news - 2. Mai 2016 - 13:43

Uwe Friedrichsen ist am Samstag im Alter von 81 Jahren gestorben. Friedrichsen war unter anderem bekannt durch Fernsehserien wie "John Klings Abenteuer" (1965 bis 1970) oder "Schwarz Rot Gold" (1982 bis 1996) und Filmen wie "Der Gorilla von Soho" (1968) und "Operation Ganymed" (1977). Uwe Friedrichsen war auch als Synchronsprecher aktiv, beispielsweise war er die deutsche Stimme von Danny Glover in den "Lethal Weapon"-Filmen, und als Hörbuch- und Hörspielsprecher; Genre-Fans kannten ihn unter anderem als die Stimme von Perry Rhodan in den Hörspielen von Europa Mitte der 80er Jahre.

Erschienen: "phantastisch!" Ausgabe 62

phantastik-news - 1. Mai 2016 - 14:40

Im Atlantis Verlag erschienen ist die Ausgabe 62 der "phantastisch!". Unter der Chefredaktion von Klaus Bollhöfener erscheint die Zeitschrift alle drei Monate (diesmal mit 72 Seiten Umfang, komplett in Farbe, 5,30 EUR). Die neue Ausgabe enthält unter anderem Interviews mit Elia Bonetti, Gregory Benford und Daniel Suarez, Berichte beispielsweise über Hansrudi Wäscher und Holger Much sowie eine Kurzgeschichte von Jeff VanderMeer ("Fragmente aus den Notizen eines toten Mykologen"). Das Titelbild stammt von Arndt Drechsler.

News in Kürze: "Game of Thrones", "Grimm" & mehr

phantastik-news - 1. Mai 2016 - 12:13

Die erste Episode der sechsten Staffel von "Game of Thrones" hat insgesamt eine Zuschauerschaft von knapp 11 Millionen erreicht in den USA; 8 Millionen sahen die Episode am Sonntag vor einer Woche, der Rest sah sie im Laufe der Woche. 230.000 Zuschauer hatte die erste neue Folge am Montag um 21.00 Uhr hierzulande bei Sky, weitere 70.000 Zuschauer sahen die Folge via Sky Go, 50.000 zeitversetzt und 40.000 über Sky on Demand. +++ Es wird eine weitere Staffel von "Grimm" geben, diese wird aber erst einmal nur 13 Episoden umfassen; die Quoten der aktuell laufenden fünften Staffel sind nämlich schlechter als die im Vorjahr. NBC schließt aber nicht aus, dass man die Anzahl der Folgen zu einem späteren Zeitpunkt erhöhen wird. +++ Comcast hat DreamWorks Animations gekauft und wird das Filmstudio, das zuletzt vermehrt auch TV-Serien produziert hat, bei NBCUniversal eingliedern. Aktuell läuft von DreamWorks Animation "Kung Fu Panda 3" in den Kinos. +++ Die neue Serie "24 Legacy" wurde nun offiziell in Auftrag gegeben, Kiefer Sutherland wird nur als Ausführender Produzent an Bord sein. +++ Ein erster Teaser zu Sommer-Serie "Braindead" bei CBS wurde jetzt online gestellt; in der Serie von den Machern von "Good Wife" jetzt geht es um eine Invasion in Washington, bei der die Politiker von Aliens übernommen werden; der Teaser findet sich hier.

News in Kürze: "Teen Wolf", "Dark Matter" & mehr

phantastik-news - 1. Mai 2016 - 7:48

Die zweite Hälfte der fünften Staffel "Teen Wolf" steht ab sofort bei Amazon zum Abruf bereits, für Prime-Mitglieder ist sie im Paketpreis enthalten. In den USA lief sie bei MTV im Januar dieses Jahres an. +++ Syfy zeigt die zweite Staffel der Science-Fiction-Serie "Dark Matter" hierzulande ab dem 11. Juli. +++ Der Punisher bekommt eine eigene Serie bei Netflix, zuletzt hatte er einen Gastauftritt in der zweiten Staffel der Serie "Daredevil". +++ Seth Grahame-Smith sollte Regie führen bei dem für 2018 angekündigten "The Flash"-Spielfilm, jetzt hat dieser aber das Projekt aufgrund kreativer Differenzen verlassen. +++ Alicia Vikandar ("Ex Machina", "Codename U.N.C.L.E.") ist die neue Lara Croft; einen Termin für den nächsten "Tomb Raider"-Film gibt es noch nicht.

Science Fiction & Fantasy - Rundschau: Dinger aus einer anderen Welt

derStandard.at - 30. April 2016 - 9:00
Science Fiction und alternative Geschichtsverläufe von Stephen Baxter, Matthew de Abaitua, David Moody und Matt Ruff

Erschienen: "Erwins Reisen - Galaktische Abenteuer eines pensionierten Beamten"

phantastik-news - 30. April 2016 - 6:39

Im Verlag in Farbe und Bunt ist die Sammlung "Erwins Reisen - Galaktische Abenteuer eines pensionierten Beamten" von Uwe Sauerbrei erschienen. Der Verlag: Erwin Grasmücke ist pensionierter Beamter. Zusammen mit Gemahlin Hilde könnte er eigentlich seinen Ruhestand genießen, doch Erwins Tage sind angefüllt mit der Organisation von Lexika und Aktenordnern; und auch sonst sieht er überall die Notwendigkeit, seine von lebenslanger Bürokratie geformten Erfahrungen im Haushalt seiner Frau einzubringen. Rätselhafte Post bringt zudem immer wieder Aufregung in das Leben von Erwin und Hilde und beschert ihnen Gegenstände, mit denen sie Abenteuer in Raum und Zeit erleben. Einer außerirdischen Künstlichen Intelligenz fällt die undankbare Aufgabe zu, darauf zu achten, dass der pensionierte Beamte die Ordnung aller Dinge nicht in seine ureigene (Un-)Ordnung verwandelt. (eBook, 7,49 EUR (auch als Printausgabe für Ende Mai in Vorbereitung, ISBN 978-3-95936-049-4, 13,80 EUR))

Netflix gibt dem »Punisher« seine eigene Serie

SF-Fan - 29. April 2016 - 16:47

Netflix hat bei seinen Marvel-Produktionen zweifelsohne bislang immer ein besonders gutes Händchen erwiesen – sowohl Casting als auch Umsetzung waren sowohl bei DARDEVIL und JESSICA JONES gelungen. In der zweiten Staffel DAREDEVIL begegnete Matt Murdoch zwei bekannten Figuren aus dem Marvel-Universum: Elektra (Elodie Yung) und Frank Castle, dem Punisher, gespielt von Jon Bernthal. Und zum ersten Mal funktionierte die Figur des Punisher in einer Verfilmung. Und so ist es kein Wunder, dass Netflix nun eine eigene Punisher-Serie in Auftrag gegeben hat. Schon in der 2. Staffel Daredevil wurden erste Hinweise auf »mehr« Punisher gegeben – so sieht man in einer Szene, wie Frank Castle eine CD mit der Aufschrift »Micro« einsteckt. Micro ist im Comic ein Helfer des Punishers, der ihn mit aufwendigerer Technik ausrüstet.

Geschrieben und produziert wird »Punisher« von Steve Lightfoot (Hanniba, Casualty), die Hauptrolle wird natürlich wieder Jon Bernthal übernehmen.



Der Punisher gehört zweifelsohne zu den »erwachseneren« Figuren im Marvel-Universum. Nach einem ersten Comicauftritt in den Serien von Spider-Man und Daredevil, bekam der Punisher, alias Frank Castle, aufgrund seiner hohen Beliebtheit bei den Comiclesern schließlich seine eigene Comicreihe. Später erschienen mit »The Punisher«, »The Punisher: War Zone« und »The Punisher War Journal« sogar zeitweise drei Punisher-Serien gleichzeitig bei Marvel. Nach der Einstellung aller Punisher-Serien in den späten 90er Jahren, gelang es dem irischen Comciautor Garth Ennis zu Beginn des Jahrtausends den Punisher wieder zu einem Toptitel im Comicuniversum zu machen.

Dreimal hat man es mit dem Punisher im Kino versucht, aber keiner der drei Filme konnte das Publikum wirklich zufrieden stellen. 1989 war Dolph Lundgren der Punisher, 2003 folgte im Thomas Jane und schließlich 2008 Ray Stevenson – aber ein wirklicher Erfolg war keinem beschieden. Auch aus Fernsehplänen wurde 2011 nichts.

Quelle: u.a. EW

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Cat's Whirld by Rodolfo Martínez

strangehorizons.com - 29. April 2016 - 9:00
There are a million small things to like about Cat's Whirld, but it's hard to say if there is any one that truly stands out, or that makes it an uncontroversially good book. Benjamin Gabriel

Erschienen: "Albert Duncel"

phantastik-news - 29. April 2016 - 7:30

Im Wurdack-Verlag ist der Roman "Albert Duncel" von Michael Siefener erschienen. Der Verlag: Angst war eines der beherrschenden Gefühle. Albert Duncel beginnt seine Fragment gebliebene Autobiographie mit den Worten: "Meine erste Äußerung auf dieser Welt war ein Schrei der Angst. Die Welt schrie zurück. Aus Hass... Mein erstes Wort war nicht Mama oder Papa, es war Angst. Dies war das Wort, das ich am häufigsten gehört hatte. Angst vor einem neuen Krieg. Angst vor einer Rezession, Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut. Angst davor, dass ich zurückgeblieben und ein Klotz am Bein sein könnte. Natürlich verstand ich all diese Gründe der Angst damals nicht, aber es genügte, um mein erstes Wort, um mein erstes Verständnis von der Welt zu prägen: Angst." (Auf 100 Exemplare limitiertes, nummeriertes und vom Autor signiertes Hardcover, Großformat, 238 Seiten, 15,95 EUR)

Gestorben: Wolfgang Hess (1937-2016)

phantastik-news - 28. April 2016 - 16:10

Der Schweizer Synchronsprecher Wolfgang Hess ist heute gestorben. Hess war, neben Martin Hirthe und Arnold Marquis, die deutsche Stimme von Bud Spencer (erstmals synchronisierte er ihn 1970 in "Die rechte und die linke Hand des Teufels", zuletzt 2008 in "Mord ist mein Geschäft, Liebling"). Ferner war er beispielsweise die deutsche Stimme von John Rhys-Davies in unter anderem "James Bond 007 - Der Hauch des Todes", in der TV-Serie "Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension" und in der "Herr der Ringe"-Trilogie (in der Rhys-Davies Gimli und Baumbart verkörperte) und in der ZDF-Fassung die deutsche Stimme von Victor French in "Ein Engel auf Erden".

Ab Juni: "Jessica Bannister"

phantastik-news - 28. April 2016 - 15:42

Im Bastei Verlag erscheint ab dem 7. Juni die Neuauflage der Serie "Jessica Bannister", alle 14 Tage erscheint ein Band. Erstmals erschienen die Romane von 1996 bis 2000 bei Bastei; zunächst innerhalb der Romanheft-Reihe "Mitternachts-Roman", dann in einer eigenständigen Serie ("Die unheimlichen Abenteuer der Jessica Bannister") und zum Abschluss wieder im "Mitternachts-Roman". 81 Romane wurden damals insgesamt veröffentlicht. Unter anderem Jan Gardemann und Alfred Bekker waren die Autoren. Der Verlag: In der Serie werden die Abenteuer der jungen Journalistin Jessica Bannister erzählt, die bei der Boulevardzeitung "London City Observer" auf mysteriöse und gruselige Fälle spezialisiert ist. Sie hat übersinnliche Fähigkeiten, kann in Visionen und Träumen in die Vergangenheit reisen und die Zukunft voraussehen. So sah sie als Zwölfjährige auch den Tod ihrer Eltern voraus. Als Reporterin gerät sie besonders durch diese Visionen immer wieder in unheimliche Abenteuer.

"Unten am Fluss": 2017 bei Netflix

phantastik-news - 28. April 2016 - 14:08

BBC One und Netflix haben eine Neuverfilmung von "Unten am Fluss" in Form einer vierteiligen Animations-Miniserie für 2017 angekündigt. In Großbritannien zeigt sie dann BBC One, außerhalb Großbritanniens Netflix. Tom Bidwell wird die Drehbücher schreiben, Noam Murro ("300: Rise Of The Empire") Regie führen. James McAvoy wird im Original Hazel die Stimme leihen, Nicholas Hoult Fiver, Sir Ben Kingsley General Woundwort, John Boyega Bigwig und Gemma Arterton Clover. Veröffentlicht wurde das Buch von Richard Adams 1972, 1978 wurde es erstmals verfilmt von Martin Rosen.

News in Kürze: "Hexensucht", "Das dunkle Universum" & mehr

phantastik-news - 28. April 2016 - 12:37

Von Jens Rachus stammt das Hörspiel "Hexensucht", das WDR 3 am Dienstag sendete; eine abgründige Persiflage auf die Macht der Sucht und irre Talkshow-Formate - und eine adäquate Antwort auf magische Serien von "Jessica Jones" bis "Bibi Blocksberg". Abrufbar ist es in der Mediathek aktuell hier. +++ Audible veröffentlicht derzeit die SF-Trilogie "Das dunkle Universum" von Peter Hamilton. Teil 1, "Träumende Leere", ist kürzlich erschienen, Teil 2, "Schwarze Welt", ist für Mitte Mai angekündigt. +++ Die Hörspielreihe "Sherlock Holmes - Die neuen Fälle" von Romantruhe Audio wurde am vergangenen Wochenende in Saarbrücken von der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft mit dem Blauen Karfunkel ausgezeichnet. +++ Diese Woche neu als Hörspiel erscheint die 28. Folge der "Sherlock Holmes Chronicles" unter dem Titel "Der Orchideenzüchter"; K. P. Walter schrieb die Vorlage. +++ In der letzten Woche erschienen in der Serie "John Sinclair Classics" die Nummer 25, in der Nadine Berger ihren ersten Auftritt innerhalb dieser Serie hatte, und die Folgen 17 bis 20 der von Tonstudio Braun produzierten "John Sinclair"-Hörspielserie.

Filmkritik: »Captain America: Civil War« (2016) – der bessere Avengers-Kinofilm!

SF-Fan - 27. April 2016 - 17:00

Im Marvel-Universum sind die »großen« Avenger-Filme normalerweise der Abschluss einer Phase. Mit dem ersten Avenger-Kinofilm von 2012 endete Phase 1, in der uns die einzelnen Helden erst in Einzelfilmen vorgestellt und von Nick Fury dann schließlich zum Superhelden-Team vereinigt wurden. Phase 2 endete dann erzählerisch mit »Avengers: Age of Ultron« (2015), einer Materialschlacht, in der die Gemeinschaft der Helden erste Risse bekommt und die Stärken und Probleme des Teams offenbart wurden. Und Phase 3 wird 2018 mit dem Zweiteiler »Avengers: Infinity War« zu Ende gebracht.

Eigentlich sollten nach dieser Erzähllogik jetzt also erst einmal wieder Einzelfilme kommen, die uns neue Seiten der bekannten Helden zeigen, aber auch ganz neue Figuren ins Marvel-Universum einführen. Aber »Captain America: Civil War« ist kein kleiner Film, ganz im Gegenteil. Es treten fast alle bekannten Avenger auf (es fehlen nur der Hulk, Thor und Nick Fury), und die inneren Spannungen, die bereits in »Age of Ultron« sichtbar wurden, werden hier beinahe perfekt auf die Spitze getrieben. »Captain America: Civil War« ist der bessere Avengers 2-Kinofilm!

Marvel’s Captain America: Civil War
L to R: Falcon/Sam Wilson (Anthony Mackie), Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd), Hawkeye/Clint Barton (Jeremy Renner), Captain America/Steve Rogers (Chris Evans), Scarlet Witch/Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen), and Winter Soldier/Bucky Barnes (Sebastian Stan)
Photo Credit: Film Frame
© Marvel 2016


Offizielle Filmsynopsis: In THE FIRST AVENGER: CIVIL WAR folgt Steve Rogers weiterhin seiner Berufung, die Menschheit zu beschützen – nun aber mit einem neuen, von ihm angeführten Avengers-Team. Nachdem ein Einsatz seines Teams mit tragischen Kollateralschäden endet, steigt der politische Druck und die Forderung der Regierung nach einem Kontrollsystem über die Aktivitäten der Avengers wird immer lauter. Fortan soll eine Regierungsbehörde die Avengers und deren Missionen nicht nur überwachen, sondern auch anleiten und führen. Diese neue Situation mündet in der Spaltung der Avengers in zwei Lager mit ihren jeweiligen Anführern und Unterstützern. Auf der einen Seite steht Steve Rogers, der frei und unabhängig von Regierungsinterventionen mit den Avengers die Menschheit verteidigen will. Auf der anderen Seite ist Tony Stark, der sich völlig überraschend dafür entscheidet, die Aufsichts- und Kontrollfunktion der Regierung über die Avengers zu unterstützen.

Wenn Batman sich mit Superman prügeln soll, dann versucht uns dies »Batman v Superman« als einen Konflikt zwischen zwei Männern zu verkaufen, die sich eigentlich nur mal aussprechen müssten um zu sehen, dass sie besser zusammenarbeiten sollten. In »Captain America: Civil War« geht es im Kern um den bereits in »Age of Ultron« angedeuteten Konflikt zwischen Tony Stark/Iron Man (Robert Downey jr.) und Steve Rogers/Captain America (Chris Evans) über die Frage, was die Avengers dürfen und was die Folgen ihres Handelns sind. Geschickt spielt der Film deshalb auch mit den Folgen des Zusammenbruchs von SHIELD in Captain America 2 und den Zerstörungsorgien aus den anderen Filmen. Es geht hier tatsächlich nicht um einen Bürgerkrieg, das ist Blödsinn (und war es schon in den Comics), aber es geht um einen Konflikt, der nicht auf einem simplen Mißverständnis beruht. Insofern stellt sich dieser Film der Frage, wie es sein kann, dass unsere Helden plötzlich gegeneinander antreten, dass aus Freunden, plötzlich Gegner werden, mit einer guten Antwort. Anthony & Joe Russo arbeiten ungemein geschickt mit den mittlerweile doch recht zahlreichen Helden. Jeder, aber wirklich jeder bekommt seine Szenen, bei jeder Figur werden die Beweggründe offen gelegt. Jeder bekommt seine Zeit, und es wird tatsächlich richtig viel gesprochen in diesem Film. Anstatt immer nur bedeutungsschwer in die Kamera zu gucken, dürfen hier die Figuren etwas sagen und miteinander kommunizieren!

Da ist es fast ein Wunder, dass so nebenbei auch noch perfekt zwei Helden neu eingeführt werden – Black Panther (Chadwick Boseman) und Spider-Man (Tom Holland). Und es macht viel Spaß zu erleben, wie Tony Stark Tante May anbaggert (Marisa Tomei ist aber auch erst 52 Jahre alt…) und mal eben schnell Spider-Man für sein Team als Joker rekrutiert. Tom Holland ist schon in diesen wenigen Szenen soviel besser als Andrew Garfield, und macht erstmals Hoffnung, dass »Spider-Man: Homecoming« auch ein Knaller werden könnte. Wenn dann Spidey im Kampf gegen das Team Captain America tatsächlich antritt, ist das eine Freude, denn wie im Comic ist er ständig am quatschen – und er ist so stark, dass Cap und Co. ganz schön in Not geraten. Überhaupt ist die Begegnung zwischen unseren verfeindeten Helden am Leipziger Flughafen ein perfekt orchestrierter Kampf, der uns die eine oder andere Überraschung bietet, denn Ant-Man ist auch dabei und zeigt was er alles drauf hat (und nebenbei wird hier auch klar, wie schön dieser Film im Detail bereits im Vorfeld vorbereitet wurde, denn Hank Pym warnte Ant-Man ja immer vor Tony Stark).

Letztlich ist »Captain America: Civil War« ein Film, der von den Avengers handelt. Das da wenig Zeit für einen Gegner bleibt, ist klar. Daniel Brühl macht seine Sache als Zemo gut, und vielleicht bekommen wir ja noch mehr von ihm zu sehen. Aber jetzt sind erst einmal alle Figuren für Phase 3 vorbereitet. Es kann losgehen!


The First Avenger: Civil War
Originalfilmtitel: »Captain America: Civil War«
Startdatum: 28.04.2016
Regie: Anthony & Joe Russo
Darsteller: Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Anthony Mackie, Paul Bettany, Jeremy Renner, Don Cheadle, Elizabeth Olsen, Paul Rudd, Chadwick Boseman, Emily Van Camp, Frank Grillo, William Hurt, Martin Freeman und Daniel Brühl





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